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Grangeneuve will die Energie der Gülle künftig noch effizienter nutzen

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Das kantonale Landwirtschaftliche Institut Grangeneuve will zusammen mit der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften in der Nähe des künftigen Milchschulbauernhofs eine Biogasanlage bauen.

2021 in Betrieb genommen

Die geplante Prototyp-Anlage soll zur Produktion von erneuerbaren Energien beitragen, indem die landwirtschaftliche Biomasse zu Energie verwertet wird, wie das Landwirtschaftliche Institut in einem Communiqué schreibt.

So soll die sogenannte Methan­isierungseffizienz der Rindvieh-Gülle verdoppelt werden. Die Pilotanlage wird nach der Testphase im Verlauf des Jahres 2021 in Betrieb genommen.

Vom Kanton unterstützt

Der Staatsrat steht voll und ganz hinter diesem Projekt, zumal es sich «in die Energiestrategie 2050 einfügt», wie es heisst. Zu dieser Strategie gehöre nicht nur der Ausstieg aus der Atomenergie, sondern auch die Produktion von erneuerbaren Energien.

«Gülle und Mist sind eine grosse, nachhaltige Quelle landwirtschaftlicher Biomasse», schreibt das Landwirtschaftliche Institut. Der Kanton Freiburg unterstützt das Projekt übrigens mit einem Betrag von immerhin 1,3 Millionen Franken.

Auch Wärme wird produziert

Die Biogasanlage ist hauptsächlich auf den Eigenverbrauch und die Entwicklung von neuen Energieverwertungsarten ausgerichtet. Die geplanten 250 000 Kilowattstunden Strom sollen 15  Prozent des Bedarfs am Standort Grangeneuve decken. Zudem werde die Anlage 340 000 Kilowattstunden Wärme produzieren und zur Reduktion der Methanemissionen beitragen, deren Treibhauseffekt 25-mal grösser ist als derjenige von Kohlendioxid, heisst es im Communiqué.

Neben der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften beteiligen sich auch der Branchenverband Ökostrom Schweiz sowie das kantonale Amt für Energie an diesem Prototyp.

Fotovoltaik auf dem Dach

Das Dach des künftigen Milchschulbauernhofs wird zudem mit einer Fotovoltaikanlage ausgerüstet, die 20  Prozent des Energiebedarfs von Grangeneuve decken wird. Die Groupe E Greenwatt AG, eine Tochtergesellschaft der Groupe E, wird Eigentümerin der Anlage sein.

Die erwarteten Einsparungen dank des Eigenverbrauchs des Solarstroms betragen 500 000 Franken, auf 20  Jahre verteilt. Mit dem Biogas und der Sonnenenergie wird sich der Strom-Eigenverbrauch von Grangeneuve insgesamt auf etwa 35  Prozent belaufen.

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