Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Granges-Paccot schliesst seine Wasserversorgung mit Freiburg kurz

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Wir können Ihnen heute ein Budget präsentieren, das gar nicht so schlecht ist», sagte Gemeindepräsident René Schneuwly am Montagabend anlässlich der ausserordentlichen Gemeindeversammlung von Granges-Paccot. Bei einem Betrag von 16,6 Millionen Franken schliesst die Laufende Rechnung 2017 mit einem Plus von knapp 13 000 Franken ab. Geplant sind Investitionen in Höhe von knapp 28 Millionen Franken.

Kredit für neue Wasserleitung

Mehrere grössere Ausgabenposten sind im kommenden Jahr Gegenstand separater Botschaften. Am Montag hatten die Bürgerinnen und Bürger einzig über den Betrag von 300 000 Franken für eine neue Wassertransportleitung zwischen der Stadt Freiburg und Granges-Paccot sowie für die gleichzeitige Sanierung des Wasserverteilnetzes im Quartier Mettetlet zu befinden. Die Transportleitung verläuft auf einer Länge von 650 Metern unter dem Mettetletweg und dem Stadion St. Leonhard durch. Dank ihr kann eine Sanierung des Torryreser­voirs, welches der Gemeinde bisher als Feuerlöschbecken diente, vermieden werden.

Wie Gemeinderat Frank Kirchner den Anwesenden erklärte, sei das Torryreservoir in die Jahre gekommen und entspreche nicht mehr den Normen. «Aufgrund des Alters der beiden Becken haben wir keine Garantie, ob die Veränderungen, die wir vornehmen müssten, nachhaltig sicher wären.» Die Gemeindeversammlung hiess sodann das Budget mit der Investition von 300 000 Franken gut.

Der Gemeinderat präsentierte auch seinen Finanzplan für die kommenden Jahre. Dabei steigt das Selbstfinanzierungspotenzial der Gemeinde stetig. Von 1,2 Millionen Franken im Jahr 2017 auf 1,6 Millionen Franken im Jahr 2020. Einzig 2018 sinkt er auf 650 000 Franken wegen der Amortisierung des Schulkomplexes Chavully.

USR III würde einschenken

Ab 2019 rechnet der Gemeinderat mit Mehreinnahmen aufgrund der Unternehmenssteuerreform, die dann eventuell in Kraft tritt. «Entgegen ersten Befürchtungen können wir davon ausgehen, dass wir zu den Gewinnern der Reform gehören würden», so Schneuw­ly. Denn in Granges-Paccot seien einige Unternehmen mit einem Sonderstatus, etwa Holdings, angesiedelt. Während aufgrund der Unternehmenssteuerreform normale Firmen weniger Steuern zahlen würden, müssten Holdings neu die volle Gewinnsteuer entrichten. Und das würde in Granges-Paccot einschenken.

Die Gemeindeversammlung hatte schliesslich noch über die Aufnahme von Matran sowohl beim Gemeindeverband Coriolis Infrastrukturen (Freiburg, Villars-sur-­Glâne, Givisiez, Granges-Paccot und Corminboeuf) als auch bei der interkommunalen Polizei von Villars-sur-Glâne, Granges-Paccot, Givisiez und Corminboeuf zu befinden. Beides hiess sie gut. René Schneuwly kritisierte allerdings den Rückzieher von Avry bei Coriolis Infrastrukturen: «Es ist eigenartig, dass Avry, nachdem es selber den Beitritt beantragt hatte, plötzlich nicht mehr mitmachen will. Die Ausgangslage war klar.»

Poststelle geht in die Apotheke

Zum Schluss teilte der Syndic noch mit, dass die Post an der Route de Chantemerle 60 aufgehoben wird. «Trotz Interventionen des Gemeinderates hat die Post entschieden, die Poststelle in die Apotheke Amavita im Agy-Center zu verlegen.» Die Postfächer werden auch dort eingerichtet.

Mehr zum Thema