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Graue Halle wird Haus der Architektur

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Für die Graue Halle auf dem Gelände der Blue Factory ist ein neuer Nutzer gefunden. «Die Graue Halle wird in Zukunft die Abteilung Architektur der Hochschule für Technik und Architektur beherbergen. Dies hat der Staatsrat beschlossen», verkündete Volkswirtschaftsdirektor Olivier Curty (CVP) gestern an der Bilanz-Medienkonferenz seiner Direktion. Insgesamt werden 250 Bachelor- und 40 bis 50 Master-Studenten in den rund 4500 Quadratmetern des Gebäudes Platz finden.

Laut Curty hat der Staatsrat vorgestern einen Betrag von rund 30 Millionen Franken für die Umwandlung des Gebäudes in seinen Finanzplan aufgenommen. Diese Summe geht aus einem Studienauftrag hervor. «Bei der Grauen Halle handelt es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude. Mit den Architekturstudenten wird es ein neues Leben erhalten.»

Symbiose mit Smart Living Lab

Gemäss Curty ist es wegen Einschränkungen des Denkmalschutzes schwierig, die Graue Halle kommerziell zu nutzen. Mit der Umwandlung in ein Fachhochschulgebäude werde es aber zu einer «Win-win-Situation» für alle beteiligten Parteien kommen. Optimal ist die Lösung gemäss Curty auch durch die Syner­gien mit dem Smart Living Lab, das gleich neben der Grauen Halle ein neues Gebäude erhält.

Diese Symbiose hebt auch Jean-Nicolas Aebischer, Direktor der Hochschule für Technik und Architektur, hervor. Gleich drei Institute seiner Schule seien am Smart Living Lab beteiligt: je eines für Energie, Architektur und Bautechnik.

«Für uns zeichnet sich nun eine permanente Lösung für unser Platzproblem ab», so ­Aebischer gegenüber den FN. Seit drei Jahren sind 80 bis 90  Architektur-Studenten in der ehemaligen Schokolade­fabrik Villars untergebracht. Wie er sagt, eigne sich die Graue Halle gut für Architektur-Ateliers. Nebst den Studenten solle auch die Forschungseinheit Transform in die Graue Halle ziehen.

Ein Trumpf in der Hand

Der Direktor hofft, dass sich die Umwandlung der Grauen Halle möglichst schnell realisieren lässt. In dieser Zeit gelte es noch wichtige Fragen zu klären, etwa jene nach möglichen Bundessubventionen. Er betont, dass sich die Freiburger Hochschule in einer Konkurrenzsituation befinde. Mit den neuen Räumlichkeiten und der Nähe zum Smart Living Lab habe man in Zukunft einen wichtigen Trumpf in der Hand.

Gemäss Olivier Curty trägt die aktive Bodenpolitik des Kantons Früchte. Auf die Blue Factory bezogen heisst das, dass im Anbau an das «Gebäude 2» ein Projekt mit 130 Forschern vor der Realisierung steht. Das Siegerprojekt für das Smart Living Building werde noch vor dem Sommer bekannt gegeben.

Ebenfalls eine Erfolgsmeldung gibt es vom Tetra-Pak-Gelände in Romont. Nicht nur konnte der Vertrag mit Pharma Focus verlängert werden, neu wird auf dem Gelände auch ein Projekt mit der Firma ­EFSA realisiert, ein Hersteller von Eisenbahn-Oberbaumate­rial und Spezialist im Schienenschweissen. «Die Baustelle ist seit rund drei Wochen in Betrieb», so Curty.

Start in St-Aubin

Auch sind die ersten Betriebe in das Gebäude der ehemaligen Elanco in St-Aubin eingezogen. Dabei handelt es sich um zwei Firmen aus dem Wettbewerb «Agri & Co Challenge» sowie um eine Firma, die sich dort auf eigene Kosten installiert.

Gemäss einer Erhebung wurden 2018 im Kanton Freiburg 700 Stellen mehr geschaffen als abgebaut. Positiv sei auch die Bilanz der gelöschten und neuen Gesellschaften. Derzeit gibt es 22 000 Unternehmen.

Konjunktur

Das Wachstum dürfte sich dieses Jahr abschwächen

Die Konjunkturaussichten für dieses Jahr sind zweideutig. An der gestrigen Bilanz-Medienkonferenz sprach Pierre Caille, Dienstchef des Amts für Statistik, von einer «kleinen Pessimismus-Welle». Einerseits gehen die Arbeitslosenzahlen zurück, andererseits gebe es auch ­weniger neue Stellen. Wuchs der Arbeitsmarkt in der Schweiz 2018 um 1,8 Prozent, so dürften es dieses Jahr 0,7 Prozent sein. Die Arbeits­lo­sig­keit könnte hingegen nochmals um 0,2 Prozentpunkte sinken.

Umfragen bei den Freiburger Unternehmen weisen den Auftragsbestand 2018 als gutes Jahr aus, so Caille. Allerdings gab es zum Ende des Jahres einen Abschwung. Dieser dürfte sich auch im ge­samten Wirtschaftswachstum widerspiegeln. 2017 stieg das Bruttoinlandprodukt in der Schweiz um 1,6 Prozent, 2018 gar um 2,5 Prozent. Im laufenden Jahr dürfte das Wachstum aber auf 1,1 Prozent zurück­gehen, bevor es nächstes Jahr wieder auf 1,7 Prozent anwachsen könnte.

Caille relativierte die schlechte Klassierung des kantonalen Bruttoinlandprodukts im nationalen Vergleich. Der schlechte Rang gelte nur in Bezug auf die Bevölkerungszahl. Bezüglich der Anzahl Stellen liege der Pendlerkanton Freiburg mit seiner Wirtschaftsleistung aber auf Rang 10.

uh

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