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Gremaud gewinnt im Slopestyle WM-Silber

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Eilt von Erfolg zu Erfolg: Mathilde Gremaud.
Bild Keystone

Die Schweizer Freeskier Mathilde Gremaud und Andri Ragettli trotzen in Aspen den schwierigen Bedingungen und holen sich ihre ersten WM-Medaillen. Die Freiburgerin Gremaud fliegt bei den Frauen zu Silber, Ragettli kürt sich zum Weltmeister.

Die Wolkendecke in Aspen öffnete sich am Samstag aus Schweizer Sicht im richitigen Moment einen Spalt. Mit etwas Sonne im Rücken und leicht verbesserten Sichtverhältnissen griff der Bündner Andri Ragettli in Aspen ein drittes und letztes Mal nach WM-Gold im Slopestyle – und wurde von der Jury für seinen Wagemut belohnt. Der 22-jährige Bündner versuchte sich trotz der noch immer nicht einfachen Verhältnisse mit Wind an einem technisch enorm anspruchsvollen Lauf, brachte diesen ohne Fehler durch den Parcours und setzte sich mit 90,65 Punkten an die Spitze des Feldes.

Einzig Alexander Hall, der beste der Qualifikation, hätte Ragettli noch abfangen können. Der 22-jährige Amerikaner, dessen Eltern an der Universität Zürich lehrten, blieb mit 86,01 Punkten allerdings hinter dem Schweizer zurück und musste sich mit Bronze begnügen. Silber ging an Halls Landsmann Colby Stevensen. Kim Gubser, der zweite Schweizer, der sich für den Final qualifiziert hatte, erzielte einen überzeugenden 5. Platz.

Für Ragettli, der im Weltcup in einer beeindruckenden Regelmässigkeit Spitzenresultate abliefert und es bei 39 Starts 20 Mal aufs Podium schaffte, ging es endlich auch an einem Grossanlass auf. An den Olympischen Spielen in Pyeongchang wurde er enttäuschender Siebter, für die letzten Weltmeisterschaften in Park City vor zwei Jahren hatte er verletzt Forfait geben müssen. „Es ist ein grosser Tag für mich“, sagte Ragettli im Ziel.

Gremaud trotzt Wind und Nebel

Die erste WM-Medaille sicherte sich bei den Frauen auch Mathilde Gremaud, die allerdings weniger Wetterglück hatte als Ragettli. Letztlich reichte der 21-jährigen Freiburgerin ein auf Sicherheit bedachter Run zu Silber hinter der Chinesin Eileen Gu, die am Freitag bereits Gold in der Halfpipe gewonnen hat. Während die 17-jährige Weltmeisterin Gu bei ihrem ersten Versuch von guten Verhältnissen profitiert hatte, sah sich Gremaud in jedem ihrer Läufe mit Wind und Nebel konfrontiert.

Dass sie ihren zweiten Versuch wohl temperiert in den Parcours brachte, zeugt von der Erfahrung, die die Olympia-Zweite von Pyeongchang bereits besitzt. Nach einem Trainingssturz gar nicht zur Qualifikation angetreten war Gremauds Teamkollegin und Olympiasiegerin Sarah Höfflin. Wahrscheinlich dürfte die 30-jährige Genferin am Montag in der Qualifikation zum Big-Air-Final aber wie Gremaud wieder am Start stehen.

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