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Greng bezahlt zusätzlichen Schulbus

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Für die 15 Schüler und Schülerinnen von Greng, die in die Primarschule und in die OS in Murten gehen, gibt es seit diesem Schuljahr drei zusätzliche Buskurse am Mittag. Dies hat der Gemeinderat an einer Sitzung entschieden.

Der Grund für eine zusätzliche Lösung war eine Diskussion an der Gemeindeversammlung im Dezember 2013. Einige Eltern waren nicht glücklich, dass mit der bestehenden Schulbuslösung die Kinder teilweise eine zu kurze Mittagspause hatten. Der Schulbus, welchen Greng zusammen mit Meyriez und Murten betreibt, bedient die Haltestellen in Greng erst nach Murten und Meyriez. «Das ist ja auch logisch, schliesslich liegt Greng halt leider am Ende der Runde», sagt Ammann Peter Götschi. Dadurch aber hätten die Kinder eine kürzere Mittagspause gehabt als ihre Kameraden aus Merlach und Murten, weil sie nicht nur später angekommen, sondern auch wieder früher abgeholt worden seien.

Mieten statt kaufen

«Bis im Mai haben wir dann Abklärungen für eine bessere Lösung getroffen und diese wieder an der Gemeindeversammlung präsentiert», so Götschi. Geprüft wurden zwei Varianten, nämlich die Anschaffung eines eigenen Busses mit der Anstellung eines Chauffeurs, und die Lösung, die nun seit diesem Schuljahr angewendet wird: die zusätzlich nötigen Mittagskurse durch die Wielandbus AG ausführen lassen. «Der Kauf und Betrieb eines eigenen Fahrzeuges wäre deutlich teurer geworden», erklärt Götschi. Der Gemeinderat habe deshalb für dieses Schuljahr die zusätzlichen Kurse bei der Wielandbus AG bestellt.

Zusätzliche Kosten

Neu finanziert Greng nun zwei zusätzliche tägliche Kurse: um 11.55 Uhr ab dem Schulhaus Längmatt und um 13.20 Uhr, um die Kinder wieder von Greng nach Murten zu bringen. Daneben gibt es noch dreimal pro Woche einen Kurs für die OS-Schüler, der bereits um 11 Uhr fährt. Diese Lösung kostet gemäss Götschi der Gemeinde zusätzlich 11 000 Franken pro Schuljahr. Zusammen mit den Kosten für den gemeinsamen Schulbusbetrieb mit den beiden anderen Gemeinden, an denen Greng sich mit 39 000 Franken beteiligt, zahlt die Gemeinde für das aktuelle Schuljahr also rund 50 000 Franken. Die Fahrten am Morgen und am Nachmittag werden wie bisher von Schülern aller drei Gemeinden benutzt.

Längere Pause

Auch wenn es an der Gemeindeversammlung im Mai wegen der Mehrkosten kritische Voten gegeben habe, habe sich der Gemeinderat für die zusätzlichen Kurse entschieden: «Ich finde es besser, wenn die Kinder am Mittag möglichst lange zu Hause bei den Eltern sein können», sagt Götschi. So hätten die Kinder jetzt einen rund 20 Minuten längeren Mittag. Zudem war man im Gemeinderat der Ansicht, dass es besser sei, 11 000 Franken in einen guten Schülertransport zu investieren, statt dass die Eltern die Kinder selber zur Schule bringen. «Die sozialen Kontakte auf dem gemeinsamen Schulweg untereinander sind auf jeden Fall sehr wichtig», meint Götschi.

Da die Gemeinde die Anforderung für eine Unterstützung durch den Kanton erfülle, habe Greng zudem einen entsprechenden Antrag gestellt. Subventionen für einen Schulbusbetrieb gebe es für Gemeinden, die mehr als drei Kilometer von der Schule entfernt seien. Und Greng habe bisher noch nie für eine Kostenbeteiligung angefragt, erklärt der Ammann. Ob Greng einen Beitrag an den Schulbus erhält, wird aber erst in einigen Wochen entschieden, wie es auf Anfrage der FN beim kantonalen Amt für Ressourcen hiess.

Organisation: Es trifft immer einige Schüler

D ie Problematik der kurzen Mittage ist auch den Verantwortlichen der Primarschule Murten bekannt. «Wir haben fast in jedem Schuljahr ein Dorf, in dem die Schüler weniger lang Mittagspause haben als anderswo», sagt der zuständige Murtner Gemeinderat Alexander Schroeter. So seien in den letzten Jahren etwa die Schüler von Altavilla am Ende der Schülertransportschlaufe gestanden; sie wurden am Mittag als Letzte abgeladen und als Erste wieder aufgeladen. «Die Situation konnten wir aber wieder verbessern», sagt Schroeter. Der Bus fahre die Schüler von Altavilla nun direkter nach Hause, und so gewännen die Mädchen und Buben an Mittagszeit.

Dagegen, dass Greng ab dem neuen Schuljahr eine zusätzliche Linie über Mittag für die Kinder der Gemeinde eingeführt hat, hat Schroeter nichts einzuwenden. «Greng bezahlt ja die Zusatzkosten selber.» hs

 

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