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Greng holt sich Spitzenplatz zurück

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Die Freiburgerinnen und Freiburger haben für das Jahr 2018 mehr Steuern denn je bezahlt. Wie aus der soeben veröffentlichten Steuerstatistik 2018 hervorgeht, haben die natürlichen Personen 21 Millionen Franken mehr Einkommenssteuern (plus 2,7 Prozent) bezahlt. Gesamthaft sind es 790 Millionen Franken. Die Einkommenssteuern sind seit 2008 fast jährlich angestiegen. Doch auch die Zahl der Steuerpflichtigen nimmt ständig zu: 2018 waren es 2500 mehr als 2017. Im Gegensatz zur Einkommenssteuer sind 2018 die Vermögenssteuer mit 84,8 Millionen und die Quellensteuer mit 34,5 Millionen Franken stabil geblieben.

Die Statistik berücksichtigt die Einkommen 2018 und die Vermögen per 31. Dezember 2018. Die Steuererklärungen dazu wurden 2019 versandt, die Veranlagungen waren Mitte 2020 fast vollständig erstellt.

Greng: Sechs Franken mehr

Der Blick auf die einzelnen Gemeinden zeigt, dass die Steuerpflichtigen der Seebezirkler Gemeinde Greng mit 16 321 Franken durchschnittlich am meisten Steuern zahlen. Das sind 6 Franken mehr als 2017. Während die Grenger seit Jahren konstant Kantonssteuern in dieser Höhe bezahlen, gibt es immer wieder Gemeinden, die in gewissen Jahren wegen einzelner Steuerzahler herausstechen. Vor einigen Jahren war dies Siviriez (Glanebezirk) und im vergangenen Jahr Crésuz (Greyerzbezirk) mit dem Verwaltungsratspräsidenten von Nestlé. Doch der Steuerertrag von Crésuz ist innert eines Jahres von 18 638 Franken wieder auf 7105 Franken zurückgefallen.

13,7 Milliarden Einkommen

Aufgeteilt auf die einzelnen Bezirke zahlen die Seebezirkler mit 3141 Franken durchschnittlich am meisten Kantonssteuern. Die meisten anderen Bezirke inklusive Sense- und Saanebezirk liegen bei 2700 bis 2800 Franken.

56 Prozent der Steuerpflichtigen haben ein Einkommen von unter 50 000 Franken, 11,6 Prozent ein solches von über 100 000 Franken. Dieser Anteil steigt jedes Jahr leicht. 263 Steuerpflichtige verdienten 2018 mehr als eine halbe Million Franken. Insgesamt beträgt das Einkommen aller Freiburgerinnen und Freiburg 13,7 Milliarden Franken.

Durchschnittlich am meisten Einkommenssteuern zahlen mit 6000 Franken die 50- bis 64-Jährigen. Und die Angestelltenlöhne machen 61 Prozent aller Einkommen aus.

Vermögende Rentner

Während drei Viertel der Steuerzahler ein Vermögen von unter 100 000 Franken haben, ist es bei einem von 34 über eine Million Franken. 2018 waren es total 5125 Millionäre, 53 mehr als im Vorjahr. Sie zahlen 58 Prozent aller Vermögenssteuern. Andrerseits haben 83 000 Steuerzahler ein Vermögen von unter null. Bei der Vermögenssteuer zahlen die 65- bis 79-Jährigen am meisten. Das gesamte Volksvermögen beträgt 60,5 Milliarden Franken. Es besteht zu 51 Prozent aus Immobilien und zu 45 Prozent aus Wertschriften und Kapitalien.

Zahlen und Fakten

Stadt Freiburg beiFirmen zuvorderst

2018 hat der Kanton Freiburg bei den juristischen Personen ebenfalls mehr eingenommen als je zuvor. Die Einnahmen aus der Gewinnsteuer betrugen 156 Millionen Franken, jene aus der Kapitalsteuer 30,4 Millionen. In beiden Gebieten ist die Steigerung seit 2008 bis auf ein Jahr stetig. Zu erwähnen ist, dass die Steuerreform für Unternehmen für das Jahr 2018 noch nicht zum Tragen kam. Auch bei den Firmensteuern nimmt die Zahl der Steuerpflichtigen jährlich zu. Hier liegt die Stadt Freiburg mit 65,2 Millionen Franken vorne, im restlichen Saanebezirk sind es 47,4 Millionen. See und Sense kommen zusammen auf 26 Millionen Franken Firmensteuern.

uh

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