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Greng macht sich an die Ortsplanung

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Die Jahresrechnung 2016 der Gemeinde Greng schliesst bei einem Aufwand von rund 2,5 Millionen Franken mit einem Defizit von rund 107 000 Franken. Das Minus ist durch einen ausserordentlichen Aufwand im Bereich Finanzen und Steuern zustande gekommen: «Wir mussten wegen eines Konkurses 104 000 Franken abschreiben», erklärte Gemeinde­präsident Peter Goetschi am Dienstagabend an der Gemeindeversammlung.

Der Beitrag der Gemeinde Greng zum interkommunalen Finanzausgleich beträgt rund 476 000 Franke, 2015 lag der Ressourcenausgleich mit 495 000 Franken leicht höher. Die Nettoinvestitionen 2016 belaufen sich auf rund eine halbe Million Franken. Zu den Zahlen sagte die Versammlung einstimmig Ja.

Auflage wohl im Herbst

Unter dem Traktandum Verschiedenes kam die Frage aus der Versammlung auf, wie es mit der Revision der Ortsplanung weitergeht. «Nach einem Jahr ist der Revisionsbericht des Kantons letzte Woche eingetroffen», erklärte Vize-Ammann Paul Minder. «Jetzt beginnt die Knochenarbeit, wir müssen die Revision der Ortsplanung überarbeiten.» Die Gemeinde habe zu viel Land eingezont; «es gibt zu viel Bauland, das noch nicht bebaut wurde». Der Ortsplan müsse dem geltenden Raumplanungsgesetz angepasst werden.

«Die Bürger werden laufend über die weiteren Schritte informiert», sagte Minder. «Die öffentliche Auflage findet voraussichtlich im Herbst statt.» Ein Bürger fragte nach, ob und wie Grenger Landbesitzer in allfällige Entscheidungen, Land zurückzuzonen, miteinbezogen werden. «Wir suchen das Gespräch, und es wird ein Mitwirkungsverfahren geben», erklärte der Vize-Ammann.

Zehn Jahre lang Ammann

Es war das letzte Mal, dass Peter Goetschi durch die Versammlung von Greng führte, der Syndic gibt sein Amt per Ende dieses Monats ab. Goetschi war 17 Jahre lang im Gemeinderat, davon 10 Jahre lang als Präsident. Alexandre Giroud ist der neu gewählte Gemeinderat, er wird im Juni mit der Arbeit beginnen. Da nur eine Liste mit einem Kandidaten eingegangen war, fand keine Urnenwahl statt (die FN berichteten). Wer neuer Gemeindepräsident wird, bestimmt der Gemeinderat an seiner ersten Sitzung in der neuen Zusammensetzung.

«Jetzt beginnt die Knochenarbeit, wir müssen die Revision der Ortsplanung überarbeiten.»

Paul Minder

Vize-Ammann Greng

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