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Grenzen und Freiheiten

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Vortrag über Erziehung in Rechthalten

Um die dreissig Personen fanden am Dienstagabend den Weg ins Schürli in Rechthalten, um sich ein Referat über die Kunst der Erziehung anzuhören. Dazu hatte Schule und Elternhaus (S&E), Kantonalsektion Freiburg, im Anschluss an seine Delegiertenversammlung eingeladen. S&E ist ein in 16 deutschsprachigen Kantonen vertretener Verein, der in der Bildungspolitik die Interessen der Eltern zum Ausdruck bringt; so beschäftigt er sich zurzeit mit den Konsequenzen des geplanten zweiten Kindergartenjahres für das Familienleben und versucht, mit Verbesserungsvorschlägen Einfluss auf die Entscheidungen der Behörden zu nehmen.Das Referat mit dem Titel «Balance finden zwischen Freiheit gewähren und Grenzen setzen» hielt Susanne Anliker vom Institut für Familienforschung und -beratung der Universität Freiburg. Den Schwerpunkt legte sie dabei auf die Entwicklungsphase, in welcher das Bestimmen von Grenzen besonders problematisch wird – die Pubertät. Einerseits sei es für das Kind wichtig, über einen gewissen Handlungsfreiraum zu verfügen, da es nur so solch essenzielle Eigenschaften wie Selbstständigkeit und Urteilskraft entwickeln könne. Dem gegenüber stehe die Aufgabe der Eltern, das Kind vor schädlichen Einflüssen zu schützen, was klare Regeln erfordere.Wie man nun zwischen diesen beiden Polen einen Mittelweg finden könne, versuchte die Referentin mit allgemeinen Ratschlägen und anhand von konkreten Beispielen, etwa dem ersten Konzertbesuch der jungen Tochter, aufzuzeigen. Sie betonte bereits zu Beginn, dass es diesen Mittelweg nicht gebe. Die Eltern sollten daher selbst versuchen, ihre Methoden an die individuellen Eigenschaften des Kindes anzupassen.Mehrmals kam im Referat und in der darauf folgenden Diskussion auch die unglaubliche Geschicklichkeit der Kinder zur Sprache, wenn es darum geht, durch Tricks und Argumentation die von den Eltern gesetzten Grenzen zu verschieben. Dass eben diese ständige – für die Eltern oft ermüdende – Herausforderung der Grenzen ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung des Kindes zur Selbstständigkeit sei, so könnte man eine der zentralen Botschaften des Abends formulieren. ctwww.unifr.ch/iff

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