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Greyerzer Dirigent und Chorleiter Michel Corboz verstorben

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Die Stadt Lausanne trauert um einen Musiker, der ursprünglich aus dem Freiburger Greyerzbezirk stammte.

Der Westschweizer Dirigent und Komponist Michel Corboz ist am Donnerstag im Alter von 87 Jahren gestorben. Corboz gründete Anfang der 1960-er Jahre das Ensemble Vocal et Instrumental in Lausanne.

Der Musiker sei nach einer Operation an Herzversagen gestorben, sagte seine Frau Janine Corboz am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Corboz hinterlässt eine beachtliche Diskografie mit rund 100 Aufnahmen. Mehr als 50 Jahre lang leitete er das Ensemble Vocal et Instrumental. Erst im vergangenen Juni gab er in Genf ein letztes Konzert, eine Abschiedsmesse.

«Die Musikwelt trauert, und die Westschweiz hat eine ihrer wichtigsten Persönlichkeiten verloren: einen Dirigenten, aber auch einen Mann, dessen Einfluss allen in Erinnerung bleiben wird (…)», würdigte ihn das Ensemble am Freitag in einer Mitteilung.

Auch die Stadt Lausanne würdigte Corboz als eine führende Persönlichkeit der Chormusik. Mit Corboz verliere die Stadt einen grossartigen Musiker, dem sie stets verbunden sein werde, sagte Stadtpräsident Grégoire Junod.

Der am 14. Februar 1934 in Marsens (FR) geborene Michel Corboz fühlte sich schon früh zur Barockmusik und zur Stimme hingezogen. Er erhielt seine erste Ausbildung am Konservatorium in Freiburg, wo er Gesang, Komposition und Dirigieren studierte. Seine Liebe zur Stimme veranlasste ihn, rund zwanzig Motetten, eine Messe, eine Kantate sowie weltliche Chorwerke zu komponieren.

Internationales Renommé

1961 gründete er das Ensemble vocal de Lausanne, eine Gruppe hochkarätiger Sängerinnen und Sänger. 1969 wurde er zum Dirigenten des Gulbenkian-Chores in Lissabon ernannt, mit dem er vor allem das symphonische Repertoire erkundete.

Michel Corboz hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten. 1990 wurde er mit dem Grosskreuz des portugiesischen Ordens des Infanten Don Henrique ausgezeichnet. 1990 erhielt er den Grossen Kunstpreis des Kantons Waadt. 2003 wurde ihm der Kunstpreis der Stadt Lausanne verliehen.

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