Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Grossanlässe stellen noch für einige Zeit eine Gefahr dar, sagt der Präsident der Impfkommission

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Laut Christoph Berger, Präsident der Eidgenössischen Impfkommission, bleiben die Risiken bestehen, solange nicht ein sehr grosser Teil der Bevölkerung geimpft ist und man nicht weiss, wie lange die Impfung gut wirkt.
Keystone/a

Grossveranstaltungen sollen wegen der Coronavirus-Pandemie längere Zeit nur Geimpften und Getesteten vorbehalten bleiben. Dieser Ansicht ist der Präsident der Eidgenössischen Impfkommission, Christoph Berger.

«Grossveranstaltungen stellen noch für einige Zeit eine Gefahr dar und könnten zu Superspreader-Events werden», sagte Christoph Berger, Präsident der Eidgenössischen Impfkommission und Infektiologe der Zürcher Universitäts-Kinderklinik im Interview mit der «SonntagsZeitung». «Deshalb bin ich der Meinung, dass diese noch länger Geimpften und negativ Getesteten vorbehalten sein müssten.» Der Bundesrat sieht solche Privilegien eigentlich nur für eine kurze Übergangsphase vor.

Gemäss dem 59-Jährigen bleiben die Risiken bestehen, solange nicht ein sehr grosser Teil der Bevölkerung geimpft ist und man nicht weiss, wie lange die Impfung gut wirkt. Zudem helfen seiner Meinung nach Privilegien für Geimpfte, mehr Menschen zu einer Immunisierung zu bewegen.

Nochmals die ältere Bevölkerung ansprechen

Einen grossen Schritt hält Berger im vierten Quartal für möglich. Bis dann seien viele Erwachsene und Teenager geimpft. Das Impfen müsse aber im Herbst und Winter weitergehen. «Wir müssen dann auch jene von einer Impfung überzeugen, die jetzt noch zögern.»

Obwohl die Corona-Impfung mittlerweile für die breite Bevölkerung offen ist, bereitet Berger die Kampagne Sorgen. Von den 60- bis 80-Jährigen etwa sind je nach Kanton 25 bis 35 Prozent nicht geimpft. «Wir müssen deshalb strategisch und kommunikativ bei den Älteren nochmals einen Schwerpunkt setzen.»

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema