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Grossbrand in Murten: Feuerwehr konnte das Schlimmste verhindern

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Autor: Hannes Währer

MURTEN«Schon von Weitem haben wir bei der Anfahrt zur Brandstelle die Flammen in den Himmel schlagen sehen», erzählt Stefan Helfer, Einsatzleiter der Feuerwehr Murten. Während er spricht, wabern noch immer Rauchschwaden über den Hof.

Da sechs gefüllte Kunststoffsilos samt ihrem Inhalt in Brand geraten sind, muss die Feuerwehr auch am Nachmittag um 14 Uhr noch Schwelbrände unter Kontrolle halten.

Im Schlaf überrascht

Aus den abgebrannten Silos ragen nur noch die Metallteile in den Himmel. Hinter dem Haus ist bereits ein Bagger am Werk und räumt Brandschutt weg. Am Tag davor stand dort noch eine Scheune. Im zum Hof gehörenden Wohnhaus leben insgesamt acht Personen. «Wir sind im Schlaf vom Brand überrascht worden», erzählt Martin Merz. «Eine Zeitungsausträgerin hat den Brand als erste bemerkt und uns alarmiert», so der noch sichtlich unter Schock stehende Bauer.

Da die Kühe in der Nacht auf der Weide gewesen seien, habe man bloss die Kälber aus dem Stall befreien müssen. Verletzt wurden bei dem Brand weder Menschen noch Tiere. Der Bauernbetrieb kann voraussichtlich aufrechterhalten werden.

Perfekter Einsatz

Dass das Feuer nicht auf das Ökonomiegebäude und das Wohnhaus des Bauernhofs übergegriffen hat, grenzt an ein Wunder, denn nur wenige Meter trennten die Gebäude. Kein Wunder, sondern ein perfekt abgelaufener Einsatz habe das Schlimmste verhindert. Die richtigen Mittel und Feuerwehrleute seien optimal eingesetzt worden, so Einsatzleiter Stefan Helfer.

Insbesondere habe sich die vor einem Jahr gegründete Atemschutzgruppe bewährt, an der je vier Feuerwehrleute aus Kerzers, Gurmels, Sugiez und Courtepin beteiligt sind. Insgesamt waren rund 40 Feuerwehrleute im Einsatz. Vor Ort war auch die Ambulanz für allfällige Einsätze und die Notfallseelsorge, um die Einwohner der Liegenschaften zu betreuen.

Brandursache unklar

Die gesamte Schadensumme wird zurzeit von der Freiburger Gebäuderversicherung abgeklärt. Die Brandursache ist noch immer unklar. Die Kantonspolizei ermittle noch in jede mögliche Richtung, so Pressesprecher Hans Maradan.

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