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Grosse Ehre für das Fribourg Jazz Orchestra

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Autor: Carole Schneuwly

Mathieu Kyriakidis, Dirigent des Fribourg Jazz Orchestra (FJO), gerät ins Schwärmen, wenn er über das Konzert der Big Band spricht, das heute Abend an der Jazz-Parade stattfindet: ein Auftritt mit dem legendären Vokalquartett New York Voices. «Es ist eine Riesenehre, mit ihnen zu spielen», sagt der Bandleader. «Es gibt nicht viele Ensembles von solcher Qualität. Kommt dazu, dass ihre Arrangements für Big Bands hervorragend sind.»

Ebenso begeistert ist Jacques Hostettler, Präsident und Trompeter des FJO. Seit der Gründung der Big Band 2006 erhält sie an der Jazz-Parade jedes Jahr die Gelegenheit, mit einem international renommierten Künstler aufzutreten. Dieses Jahr sollte es erstmals ein Sänger oder eine Gesangsgruppe sein, erklärt Hostettler. Die New York Voices seien die erste Wahl gewesen. «Fünf Mitglieder des FJO sind bereits vor fünf Jahren mit ihnen an der Jazz-Parade aufgetreten, damals mit Toni’s Big Band. Diese grossartige Erfahrung wollten wir wiederholen.»

Sommerstimmung

Obwohl die New York Voices rund ums Jahr unterwegs sind und auf der ganzen Welt Konzerte geben, kann sich ihr Mitgründer und Leader Darmon Meader noch gut an das Konzert in Freiburg erinnern: «Es war ein sonniger Tag, und auf dem Platz war während des Konzerts viel Betrieb – aber im positiven Sinn. Es herrschte eine gute Energie.» Wegen dieser Stimmung spiele die Gruppe besonders gern an europäischen Sommerfestivals: «Die Menschen sind gut gelaunt, freuen sich, draussen zu sein, und geniessen die Musik.»

Regelmässig treten die New York Voices mit anderen Musikern auf, etwa mit Big Bands oder mit Symphonieorchestern. Es müssten nicht unbedingt Berufsmusiker sein, betont Meader. Im Gegenteil: «Oft sind die nicht-professionellen Formationen viel enthusiastischer und motivierter, weil es für sie eben nicht einfach irgendein Konzert ist.»

Viel Arbeit für ein Konzert

Das gilt auch für das FJO, das sich aus Berufsmusikern und ambitionierten Amateuren zusammensetzt. Jacques Hostettler: «Wenn Musiker vom Niveau der New York Voices mit uns spielen und dazu noch so unkompliziert und zugänglich sind, dann ist es das, was wir ihnen zurückgeben können: das Engagement und die viele Arbeit, die wir für ein einziges Konzert investieren.»

Während zweier Monate hat sich das FJO auf das Konzert vorbereitet und das Repertoire eingeübt. Am Mittwoch und Donnerstag blieb Zeit für die Feinarbeit mit den New York Voices. Darmon Meader ist als Einziger bereits seit Dienstag in Freiburg; die anderen drei Voices sind erst am Mittwoch eingetroffen.

«Mix it up»

Heute werden die New York Voices mit dem FJO auf dem Georges-Python-Platz das tun, was sie am liebsten machen: «Mix it up», wie Meader es formuliert. Die New York Voices sind bekannt und preisgekrönt (zwei Grammys) für ihren herausragenden Vocal-Jazz, kennen aber keine Berührungsängste mit Pop, Klassik, R&B oder brasilianischer Musik.

Auf dem Programm für die Jazz-Parade stehen einige Songs vom jüngsten Album der New York Voices, «A Day Like This», aber auch solche vom Big-Band-Album «Sing Sing Sing» (2001). Das Publikum wird auf jeden Fall einige bekannte Melodien neu entdecken, von Duke Ellington über Antonio Carlos Jobim bis zu Stevie Wonder.

Georges-Python-Platz, Freiburg. Do., 8. Juli, 22 Uhr.

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