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Grosse Ehre für Deutschfreiburg im Jahr 2011

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Autor: arthur zUrkinden

Grosser Tag gestern im Grossen Rat: Die protokollarischen Wahlen standen auf dem Programm. Mit 84 von 101 abgegebenen Stimmen wurde dabei die CVP-Vertreterin und ehemalige Gemeindepräsidentin von Guschelmuth, Yvonne Stempfel-Horner, zur Grossratspräsidentin 2011 gewählt. Trotz zehn leeren und der einen ungültigen Stimme kann das Ergebnis als Glanzresultat gewertet werden.

Dasselbe gilt für den neuen Staatsratspräsidenten Erwin Jutzet. Der diesjährige Vizepräsident und SP-Vertreter erreichte gar 86 von 98 abgegebenen Stimmen. Noch besser schnitt der neue Präsident des Kantonsgrichts, der aus dem Seebezirk stammende Roland Henninger, ab: Er konnte 88 von 93 abgegebenen Stimmen auf sich vereinen.

Zu jung und selbstsicher?

Einige Rätsel gab aber das Ergebnis von Gabrielle Bourguet auf, die mit nur 59 von 96 Stimmen zur ersten Vizepräsidentin des Grossen Rates gewählt wurde. Passt es nicht allen, dass mit der Vertreterin des Vivisbachbezirkes die CVP auch im Jahre 2012 die Präsidentin stellen wird? Oder ist ihre Ernennung zur politischen Sekretärin der CVP problematisch? Hinter den Kulissen wurden aber vor allem ihr Alter (39, Mutter von drei Kindern) und ihr selbstsicheres Auftreten als Juristin mit Doktortitel als Gründe für ihr mageres Abschneiden genannt.

Ein Revanchefoul an Pascal Kuenlin

Nicht viel besser erging es dem FDP-Vertreter Pascal Kuenlin, der mit 61 von 98 Stimmen zum zweiten Vizepräsidenten des Grossen Rates gewählt wurde. Bei dieser Wahl ist ein bescheidenes Ergebnis allerdings schon fast normal. Zudem hat sich Kuenlin als Präsident der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission bei der Ratslinken nicht gerade beliebt gemacht. Sein Bericht zur politischen Verantwortung beim Bau der Umfahrungsstrasse von Bulle (H189) mit der massiven Kreditüberschreitung stiess ihr sauer auf. Die SP konnte die Schlussfolgerungen des Berichts nicht unterschreiben und verfasste einen Minderheitsbericht.

Höchste Freiburgerin im Jahre 2011

Yvonne Stempfel freut sich, den Grossen Rat im kommenden Jahr als höchste Freiburgerin vertreten zu dürfen. «Seit zwei Jahren warte ich gespannt auf diesen Tag», meinte sie gestern nach der Wahl. Sie freut sich vor allem auf die vielen Begegnungen mit der Bevölkerung. «Gerne werde ich erklären, welche hervorragende Arbeit hier im Grossen Rat geleistet wird», betonte sie. Als Früchte dieser Arbeit nannte sie die niedrige Arbeitslosenquote, das gute Bildungswesen, die Unterstützung der Familie, die guten Rahmenbedingungen für die KMU, die starke Wirtschaft, die gute Finanzlage des Staates usw.

Kein leichtes Jahr, aber eine Pause in Rom

Yvonne Stempfel ist sich aber auch bewusst, dass sie den Grossen Rat im Wahljahr 2011 präsidieren werde, was nicht so einfach sein werde. So erwartet sie im Kantonsparlament eine Flut von Vorstössen. «Ja, es wird uns nicht an Arbeit fehlen, aber wir können im Monat Mai ein Time-out nehmen und nach Rom reisen», sagte sie weiter und hoffte, dass die Grossrätinnen und Grossräte geläutert und weise in die Heimat zurückkehren werden.

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