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Grosse Investitionen in Infrastruktur

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Autor: Hannes Währer

Wasser war am Montag an der Gemeindeversammlung von Kerzers das beherrschende Thema. Die 69 anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger genehmigten sämtliche vom Gemeinderat vorgeschlagenen Projekte ohne Gegenstimmen. Drei davon waren der Verbesserung der Wasserversorgung gewidmet, ein viertes, das den Löwenanteil der Kosten (rund 1,9 Millionen Franken) benötigt, soll die Strassenraumgestaltung an der Murtenstrasse und den Einlenker zur Schulhausstrasse verbessern.

Kritische Fragen

Dieses Projekt war denn auch das einzige, zu dem sich einige Stimmbürger kritisch äusserten. So wurde hinterfragt, weshalb die Projektplanung des Gemeinderates entlang der Murtenstrasse nicht bis zum Bahnübergang reiche.

Gemeinderat Franz Notz erklärte: «Wir konnten bei diesem Strassenabschnitt kein Land dazu gewinnen, so dass gar kein Raum besteht, den man zurzeit weiter gestalten könnte.» Ein anderer Bürger forderte den Gemeinderat auf, bei der Planung «mehr Mut» an den Tag zu legen und eine Gesamtplanung vorzulegen, die entlang der Murtenstrasse über den Bahnübergang hinaus bis zur Autobahnauffahrt reiche.

Das sei in der aktuellen Lage schlicht nicht möglich, hielt Gemeindepräsidentin Susanne Schwander fest, nicht zuletzt auch, weil dafür die finanziellen Mittel nicht bereitstünden. Gemeinderat Fredy Schwab erinnerte zusätzlich daran, dass der Autobahnviadukt inklusive der Zufahrten auf Januar 2008 vom Kantons- in Bundesbesitz übergegangen sei. «Der Bund hat noch andere Prioritäten als Kerzers», so Schwab, «aber wir stehen in Kontakt und bringen unsere Interessen ein.»

Mit dem Ziel, langfristig Geld einzusparen, hat der Gemeinderat zudem die Anschaffung eines Leckortungssystems für 200 000 Franken beantragt. Kerzers bezieht und bezahlt vom Wasserverbund Wagrom jährlich rund 420 000 Kubikmeter Wasser. An die Bürger und Bürgerinnen werden jedoch nur rund 340 000 Kubikmeter verrechnet, was bedeutet, dass 80 000 Kubikmeter Wasser im Leitungssystem verloren gehen. Das neue Leckortungssystem soll ermöglichen, die Lecks zu beheben und so den Wasserverlust zu minimieren.

Neues Feuerwehrreglement

Zum Schluss genehmigten die Kerzerser ein neues Feuerwehrreglement, das insbesondere durch die Integration der Feuerwehr Fräschels in diejenige von Kerzers notwendig geworden war. Ein weiterer Grund waren die Feuerwehrgebühren, die in Kerzers seit 1996 nicht mehr angepasst worden sind. Mit Zustimmung der Stimmbürgerinnen und -bürger kann der Gemeinderat diese neu auf zwischen 300 und 400 Franken pro Jahr festlegen.

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