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Grosse Nachfrage nach Bauland in Tafers

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Grosse Nachfrage nach Bauland in Tafers

Die Ortsplanung des Sensler Hauptortes liegt öffentlich auf

Die Nachfrage nach Bauland in Tafers ist in den letzten Jahren immer stärker gewachsen. In der revidierten Ortsplanung ist deshalb vorgesehen, dass rund 160 000 Quadratmeter Bauland einer Bauzone zugewiesen werden.

Autor: Von IMELDA RUFFIEUX

Tafers ist in den letzten Jahren ständig gewachsen. Gerade etwa die Quartiere Panoramastrasse und Eichenweg (Richtung Freiburg auf der rechten Seite, nahe Möbel Bise) wurden nach und nach zu stattlichen Überbauungen. Dort ist das Potenzial nun ausgeschöpft, wie Nicolas Blanchard, für die Ortsplanung verantwortlicher Gemeinderat, ausführte. «Die meisten Parzellen sind verkauft, verplant oder man ist schon am Bauen.» Das Gleiche gilt für den Säget – das Quartier ist überbaut – sowie den Kreuzmattweg, wo eine starke Bautätigkeit festgestellt werden kann.

Infrastruktur auf Wachstum ausgelegt

Es habe in den letzten Jahren sehr viele Anfragen für Bauland gegeben, führt er aus. «Die Leute fühlen sich hier wohl. Das Angebot an Dienstleistungen stimmt, ebenso wie die vorhandenen Infrastrukturen.» Das Bedürfnis nach neuem Bauland sei klar ausgewiesen, erklärt er. Seit bald vier Jahren ist man dabei, die von 1991 stammende Ortsplanung zu revidieren.Die neue Planung ist auf ein Wachstum von heute rund 2600 auf 3000 Einwohner ausgerichtet. «Tafers ist in den letzten 30 Jahren relativ moderat gewachsen. Es wäre nicht schädlich, wenn die Einwohnerzahl etwas zunähme und ein paar neue Steuerkapitel dazukämen», hält Nicolas Blanchard fest.Infrastrukturmässig könnte die Gemeinde auf jeden Fall einen Zuwachs verkraften. «Die Wasserversorgung ist à jour, das Reservoir wurde kürzlich vergrössert.» Was Schulbauten betrifft, ist die Gemeinde Tafers bereit, die Primarschule ist ebenfalls ausgebaut worden.

Zurück ins Dorf

Nachdem in den letzten Jahren vor allem in Aussenquartieren wie Kleinschönberg und Panoramastrasse Bauten realisiert wurden, will man die Bauentwicklung nun wieder vermehrt in die Nähe des Dorfzentrums konzentrieren, erklärt der Gemeinderat. Deshalb hat man in der Bruchmatte (oberhalb des Altersheims) eine Bauzone von rund 23 000 Quadratmetern ausgeschieden, dazu kommt die «Oberi Matta» (Richtung St. Antoni), wo die bereits bestehende Bauzone erweitert wird. Daneben sollen noch bestehende Lücken, etwa im Oberdorf oder im Hubel-Quartier aufgefüllt werden.

Bis siebenstöckige Gebäude

Ein vollkommen neues Bild wird sich in ein paar Jahren im Bereich Spichermatte/Dorfmatte (hinter der Kantonalbank) präsentieren. Wie Nicolas Blanchard ausführte, war dieses Gebiet seit rund 30 Jahren in der Bauzone, ohne dass etwas realisiert worden ist. Nun gibt es konkrete Pläne für eine Überbauung. Gemäss Zonenplan ist es dort möglich, bis zu siebenstöckige Gebäude zu erstellen. Auch an der Maggenbergstrasse (Richtung Spital) gibt es Pläne, Eigentums- und Mietwohnungen zu erstellen. Das Land ist im Besitz der Sparkasse des Sensebezirks.

Land für Kleingewerbe

Auch was Gewerbeland betrifft, sind in der Ortsplanung einige Einzonierungen vorgesehen. So wird zum Beispiel östlich der Mariahilfstrasse rund 17 300 Quadratmeter Gewerbeland einzoniert. Dort soll das Projekt der Landi Düdingen realisiert werden. Weiteres Industrieland ist nicht vorgesehen. «Es wird vor allem Bauland für Kleingewerbe, etwa für ein Sportgeschäft, ein Garagebetrieb, ausgeschieden. Die Tendenz geht eher in Richtung Wohnen/Dienstleistung», führt Nicolas Blanchard aus.Die Gemeinde hat in den Richtplan eine Zone von öffentlichem Interesse aufgenommen, angrenzend an die heutigen Schul- und Sportanlagen. So schaffe man sich Reserven, falls in Zukunft ein Ausbau nötig werden würde, erklärt Gemeinderat Blanchard.

Drei neue Bäume für einen gefällten

Durch die revidierte Ortsplanung wird in Tafers auch etwas ganz Neues geschaffen: ein sogenannter Renaturierungsperimeter. «Wenn im Dorf irgendwo wegen irgendeines Bauprojekts ein Baum gefällt werden muss, so soll dort wieder einer gepflanzt werden, und zwar im Verhältnis eins zu drei: drei neue Bäume für einen gefällten Baum», erklärt er. Dafür hat man im Bereich Obermoos rund 30 000 Quadratmeter vorgesehen. Hier handelt es sich um ein Pilotprojekt, das im Detail noch einiges an Abklärungen braucht.Die Ortsplanung von Tafers liegt noch bis zum 6. November 2006 öffentlich auf. Im Untergeschoss des Amtshauses ist eine Ausstellung eingerichtet, in der das Dossier samt Plänen studiert werden kann.

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