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Grosse Namen allein genügen nicht

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Der FC Freiburg begab sich in der Sommerpause auf eine ausgedehnte Shoppingtour und verpflichtete gleich über ein halbes Dutzend Spieler mit Super- oder Challenge-League-Erfahrung. Dies blieb auch in der Innerschweiz nicht unbemerkt. In seiner Stadionzeitschrift bezeichnete der SC Kriens die Pinguine gar als Geheimtipp für die begehrten Spitzenränge. Doch grosse Namen allein gewinnen bekanntlich keine Spiele, was die Elf von Trainer John Dragani im Stadion Kleinfeld schmerzhaft erfahren musste.

Fehlende Kaltschnäuzigkeit

 Dabei wusste der FCF anfänglich durchaus zu überzeugen. Die in ungewohnten, roten Trikots spielenden Gäste waren dem Challenge-League-Absteiger in der ersten Hälfte ein absolut ebenbürtiger Gegner. Speziell das zentrale Mittelfeld um Abräumer Bertrand Ndzomo und Spielmacher Manuel Bühler wusste zu gefallen. Letzterer zirkelte in der 8. Minute einen Freistoss gefühlvoll über die Mauer, traf aber nur den Pfosten. Im Angriff lief beim FCF viel über Karim Chentouf. Der bullige Mittelstürmer liess jedoch seine berüchtigte Kaltschnäuzigkeit vermissen und verpasste in der 20. Minute völlig frei stehend den fälligen Führungstreffer.

Ärgerliches Gegentor

Besser machte es kurz nach dem Seitenwechsel der SC Kriens. Nach einem scharfen Eckball und einer Verlängerung von Ridge Munsy brachte Verteidiger Till Fischer seine Farben per Kopf in Front. Ein ärgerliches Gegentor, wie Freiburgs Abwehrturm Alain Bondallaz bestätigte: «Das 1:0 fiel zu einem ungünstigen Zeitpunkt und entstand, weil unsere Zuordnung kurz nicht stimmte.» Mit der Führung im Rücken gewann das Spiel der Krienser zunehmend an Sicherheit. Freiburg hingegen baute im Minutentakt ab. Trainer Dragani tätigte zwar in der 56. Minute einen Doppelwechsel und versuchte mit zusätzlicher Offensivkraft Gegensteuer zu geben, aber diese Massnahme erwies sich als Rohrkrepierer, denn die konterstarken Luzerner profitierten von den zusätzlichen Räumen. Der starke Goalie Luca Ferro hielt, was es zu halten gab, war aber in der 83. Minute, nach einem feinen Konter über Mursy, machtlos.

Trainer Dragani unzufrieden

Ein enttäuschter Trainer Dragani fand nach dem Schlusspfiff deutliche Worte: «Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft nicht zufrieden. Kämpferisch war das in Ordnung, aber im Spielaufbau und als Kollektiv müssen wir uns verbessern.» Auch im physischen Bereich sieht der 45-Jährige Verbesserungspotenzial: «Nicht alle meine Spieler sind in gleicher konditioneller Verfassung. Daran werden wir in der nächsten Zeit arbeiten.»

Ganz anders war die Gefühlslage bei Kriens-Trainer Jean-Daniel Gross. Der in Marly aufgewachsene Exil-Freiburger war hoch erfreut über die drei Punkte: «Das Spiel war lange auf Messers Schneide. Das 1:0 hat uns dann erlöst und auf die Siegerstrasse gebracht.»

Telegramm

Kriens – Freiburg 2:0 (0:0)

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