Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Grosse Rochaden in den Pfarreien

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Im September, Oktober und Anfang 2018 kommt es in den Seelsorgeeinheiten Stadt Freiburg und Umgebung, Untere Sense sowie im Sense Ober- und Mittelland zu personellen Wechseln. Weil der 75-jährige Domherr Winfried Baechler in den Ruhestand tritt, übernimmt der Franziskanerpater Pascal Marquard – neben seinem Amt als Bischofsvikar – auf September 2017 auch die Moderation des Seelsorgeteams der Stadt Freiburg (die FN berichteten). Ihm steht neben den bisherigen Laienseelsorgern Mitbruder Pater Adrian Cosa als mitarbeitender Priester zur Verfügung.

Wie es im aktuellen Mitteilungsblatt des Bischofsvikariats Deutschfreiburg weiter heisst, wurde auch Pfarrer Paul Sturny im vergangenen Jahr 75-jährig. Sturny war als Pfarrmoderator für die Seelsorgeeinheit Untere Sense mit den Pfarreien Schmitten, Wünnewil-Flamatt und Überstorf zuständig. Ab Oktober 2017 löst ihn Pfarrer Hubert Vonlanthen als Moderator ab. Vonlanthen verlässt somit im Sommer das Sense-Oberland, wo er vor allem in Giffers – dies seit 1989 – und in St. Silvester als Pfarrer tätig gewesen ist. Vor seinem Dienstantritt werde Hubert Vonlanthen noch «eine wohlverdiente Sabbatzeit» beziehen. Pfarrer Paul Sturny wird in der Seelsorgeeinheit Untere Sense als mitarbeitender Priester weiterhin arbeiten, er trage damit jedoch keine Verantwortung mehr, so die Mitteilung.

«Es war absehbar, dass es so kommt, und ich habe dem Bischof klar meine Bereitschaft zugesagt», sagt Pfarrer Hubert Vonlanthen auf Anfrage. Wenn man schon einen Dienst leisten könne für die Seelsorge in Deutschfreiburg, solle man dies auch tun. «Auch wenn ich hier gut eingearbeitet bin und viele gute Beziehungen gewachsen sind», so Vonlanthen.

Wechsel nach 15 Jahren

Diese Veränderungen wiederum führen dazu, dass es mit einer kleinen zeitlichen Verschiebung zu einem weiteren Personalwechsel unter den Priestern kommt: Pfarrer Beat Marchon, seit 1998 Pfarrer in St. Antoni und seit 2005 Moderator der Seelsorgeeinheit Sense Mitte, wird auf Anfang 2018 nach Plaffeien ziehen. Dort übernimmt der 57-Jährige die Seelsorgeeinheit Sense-Oberland und wird dabei von Pater Blasius Benisz unterstützt, der jetzt bereits im Oberland wirkt. Auch Pfarrer Beat Marchon sagt, dass dieser Priesterwechsel «im Rahmen des Bistums verlaufe». Wie Marianne Pohl-Henzen, Adjunktin des Deutschfreiburger Bischofsvikariats erklärt, wünsche der Bischof einen solchen Wechsel für jeden Seelsorger nach maximal 15 Jahren.

Ebenfalls auf 2018 wechselt der Pfarrmoderator der Seelsorgeeinheit Sense-Oberland, Pfarrer Niklaus Kessler, in die Seelsorgeeinheit Sense-Mitte. Dort wird der 68-Jährige als Moderator und damit als Leiter der Seelsorgeeinheit tätig sein. Kessler arbeitet seit 2003 im Sense-Oberland, seit 2008 als Moderator. Das Bischofsvikariat erhoffe sich durch diese Veränderungen viele neue Impulse für die Kirche in Deutschfreiburg, so Pohl-Henzen.

Definition

Seelsorgerischer Teamleiter

In den Pfarreien einer Seelsorgeeinheit sind oft mehrere Geistliche aktiv. Einer von ihnen übernimmt die Teamleitung und erfüllt administrative Aufgaben. Diesen nennt man einen Moderator. Er ist für seinen Pastoralraum seelsorgerisch auch gegenüber dem Bischof verantwortlich.

fca

Mehr zum Thema