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Grosser Rat gewährt Eisbahn erhöhte Priorität

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Der Staatsrat hat seine Botschaft für einen Kredit von 20  Millionen Franken zum Aus- und Umbau des Eisstadions St. Leonhard vor vier Wochen präsentiert: 15  Millionen Franken als Darlehen und 5  Millionen als Aktienkapital.

Das Büro des Grossen Rates sah deshalb die Beratung des Geschäfts für die Septembersession vor. Eine Debatte im Juni kam für die parlamentarische Kommission zu früh; sie hatte noch einige Fragen offen.

Nun die Kehrtwende: Das Geschäft wird bereits heute Mittwoch als erstes Traktandum behandelt. Ratspräsident Markus Ith (FDP, Murten) schlug gestern dem Parlament eine entsprechende Änderung der Tagesordnung vor, nachdem die Parlamentskommission am Montagabend den Kredit in einer ausserordentlichen Sitzung nochmals geprüft hatte. Er bedauere die Kurzfristigkeit, finde es aber dennoch sinnvoll, das Geschäft auf die Traktandenliste zu setzen, so Ith.

Das Präsidium kam mit dem Anliegen durch: Der Grosse Rat stimmte mit 63 gegen 26 Stimmen zu; elf Grossräte enthielten sich.

«Wir erfuhren erst heute Morgen vom Antrag zur Vorverschiebung», beklagte sich Emanuel Waeber (SVP, St. Antoni). Für ihn stelle dies ein Nichtrespektieren demokratischer Verfahren und Institutionen dar. «Eine solche kurze Prüfung ist unseriös», meinte Nicolas Bürgisser (FDP, Giffers). Laurent Thévoz (Grüne, Freiburg) sagte: «Wir hatten keine Zeit zu beraten, aber substanziell werden wir nichts Neues mehr erfahren.» Hubert Dafflon (CVP, Grolley) meinte: «Die Arbeit ist gemacht. Die Kommission ist einstimmig für den Kredit. Wir müssen ein starkes Zeichen setzen.»

uh

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