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Grosser Rat setzt Kommission ein, um falsches Wahlresultat zu untersuchen

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Der Grosse Rat hat Kirthana Wickramasingam (SP, Bulle) am 6. Februar zur ersten Vizepräsidentin gewählt und so als Grossratspräsidentin für das Jahr 2020 designiert. Nun hat das Büro des Grossen Rats herausgefunden, dass das damalige Wahlresultat von 68 Stimmen nicht stimmte. Sie hatte in Tat und Wahrheit bloss 61 Stimmen erhalten, verkündete Grossratspräsident Roland Mesot (SVP, Châtel-St-Denis) gestern im Parlament. Die sieben Stimmen, die ihr zu Unrecht zugeschrieben wurden, gingen an ihre Parteikolleginnen Ursula Krattinger Jutzet (Düdingen) und Julia Senti (Murten).

«Schwerwiegender Fall»

Obwohl der Fehler an der Wahl Wickramasingams nichts ändert, sorgte der Vorfall im Kantonsparlament für viel Wirbel. Mit 58 zu 39 Stimmen hiessen die Grossräte einen Ordnungsantrag Romain Collauds (FDP, Massonnens) und Nicolas Kollys (SVP, Essert) gut, welcher eine Untersuchung durch eine Ad-hoc-Kommission forderte.

«Der Fall ist schwerwiegend», meinte Antoinette de Weck (FDP, Freiburg). «Das Parlament hat Schaden genommen», betonte Markus Bapst (CVP, Düdingen). Die Vorsitzende der Stimmenzähler, Antoinette Badoud (FDP, Le Pâquier), sagte: «Ich bin bestürzt.» Man wolle dem falschen Resultat auf den Grund gehen und in Zukunft die Kontrolle verbessern. Die Ratslinke hätte diese Aufgabe am liebsten dem Ratsbüro übertragen. Während die Linke Verständnis für mögliche Fehler äusserte, wurde von den Bürgerlichen Betrug nicht ausgeschlossen. Hubert Dafflon (CVP, Grolley) kritisierte, dass zwei SP-Grossräte die Stimmen ausgezählt hätten und dass bei der Nachkontrolle nur die Anzahl Wahlzettel, nicht aber die Namen kontrolliert worden seien.

uh

Bericht Seite 3

«Ich bin bestürzt.»

Antoinette Badoud

Stimmenzählerin

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