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Grosser Schritt für das Drei-Seen-Land

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Autor: Marc Kipfer

Vor der Expo im Drei-Seen-Land im Jahr 2002 habe die Region, was den Tourismus angehe, einen Rückstand von 50 Jahren gehabt. Mit diesen Worten eröffnete der Bieler Stadtpräsident Hans Stöckli gestern die Pressekonferenz an der Bieler Schifflände. Zuvor waren am selben Ort die Destinationen Drei-Seen-Land und Jura Région offiziell ins Leben gerufen worden – auf den Tag genau sieben Jahre nach der Eröffnung der Expo.02 im Drei-Seen-Land.

Mit einer Marketinggesellschaft, die im Herbst gegründet wird, wollen die angeschlossenen Regionen gemeinsam im In- und Ausland um Touristen werben. Für den Kunden soll sich dies vor allem in gemeinsamen Broschüren und touristischen Angeboten bemerkbar machen. Die Tourismus-Orte des Drei-Seen-Lands treten inskünftig unter einem gemeinsamen Logo auf, das an den optischen Auftritt der Expo angelehnt ist.

Geografisch gewachsen

Stöckli ist zum Präsidenten des Vereins Drei-Seen-Land ernannt worden. Er gab sich überzeugt, der eingeschlagene Weg sei der richtige: «Mit der Expo haben wir bereits 30 Jahre unseres Rückstands wettgemacht. Nun packen wir die restlichen 20 Jahre an.» Mit dem neuen Vermarktungsmodell wird die ursprüngliche Region der Expo geografisch erweitert: Solothurn ist zum Drei-Seen-Land gestossen, und durch die gemeinsame Vermarktung mit Jura Région (vormals Watch Valley) stösst auch der gesamte Jura vom Lac de Joux bis Pruntrut hinzu.

Die nun offiziell gegründete Destination Drei-Seen-Land habe nicht nur die gemeinsam organisierte Expo als Gemeinsamkeit, sondern sei ein logisches Gebilde, sagte Stöckli. «Uns verbinden die Lage am Jura, unsere Gewässer und die vielfältigen Möglichkeiten, sich in der Region durch eigene Muskelkraft fortzubewegen.»

Mit den Grossen mithalten

Daniel Lehmann, Präsident des Regionalverbands See (RVS), zeigte sich erfreut über den Start der Destination Drei-Seen-Land. «Für die Region Murtensee ist das ein enorm wichtiger Schritt. Alleine können wir nicht gegen grosse Konkurrenten wie etwa das Wallis antreten», sagte Lehmann den FN. Obwohl sich der Erfolg dieser Zusammenarbeit kaum je konkret werde messen lassen, sei er von der Notwendigkeit dieser Grundlagenarbeit überzeugt: «Das Ziel muss lauten, die Bekanntheit unserer Region nicht nur beizubehalten, sondern noch einmal zu steigern.»

Positiv äusserte sich auch Murtens Stadtpräsidentin und RVS-Vizepräsidentin Christiane Feldmann. Das Drei-Seen-Land nütze dem Kanton Freiburg in touristischer Hinsicht. «Dies nicht zuletzt dank der aktiven Mitarbeit Murtens. Darauf sind wir ein wenig stolz», so Feldmann.

Murten tritt dem Verein bei

Der Gemeinderat von Murten hat beschlossen, sich dem Verein Drei-Seen-Land anzuschliessen. Im Gegenzug verzichtet die Stadt auf die Mitgliedschaft beim «Réseau des Villes de l’Arc Jurassien». Der Beitritt zu dieser Organisation wurde beschlossen, als sich die «Konferenz vom 15. Mai», eine Zusammenarbeitsvereinbarung der vier ehemaligen Expo-Städte, auflöste. Mit dem Beitritt zum neuen Verein könne die bewährte Zusammenarbeit im Drei-Seen-Land zur Vermarktung der Region weitergeführt werden, teilt der Gemeinderat Murten mit.

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