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Grosser Umbau im Hotel zum Wasserfall

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Sommer wie Winter soll die Vierersesselbahn mehr Tagestouristen und Feriengäste nach Jaun locken. Doch mit der Bahn alleine ist es nicht getan. Damit sich Jaun langfristig als Tourismusdestination behaupten kann, braucht es mehr–auch das Dorf muss leben. Deshalb rettete die Hotel zum Wasserfall Immobilien AG den gleichnamigen Gastrobetrieb vor zwei Jahren vor der dauerhaften Schliessung und kaufte den «Hof», wie die Einheimischen das Restaurant nennen. Bereits damals liessen die drei Verwaltungsräte Laurent Schuwey, Berthold Buchs und Thomas Rauber verlauten, dass das Hotel modernisiert werden soll. Seit gestern liegen die Baupläne nun öffentlich auf.

Alle Zimmer mit WC

«Wir machen nichts Verrücktes, aber dennoch viel», umschreibt Verwaltungsratspräsident Thomas Rauber die Baupläne. Das Hotel und Restaurant soll moderner und freundlicher werden und dennoch authentisch bleiben. Dusche und WC auf dem Gang sind nach dem Umbau passé: In alle Zimmer werden Toiletten und Duschen eingebaut. Die Zimmer werden so konzipiert, dass sie zusammengeschlossen und damit auch als Ferienwohnungen benützt werden könnten. Der Saal im Obergeschoss des 60er-Jahre-Anbaus wird in Mehrbettzimmer umgewandelt. Dieser Saal sei früher oft für Hochzeitsfeste, zuletzt aber nur noch zwei- bis dreimal im Jahr benutzt worden, sagt Thomas Rauber.

Die Gaststube wird anders eingeteilt und der Empfang offener gestaltet. Unter dem Dach wird eine Wohnung eingebaut, die als Wirte-, Gäste- oder als Erstwohnung benutzt werden kann. Sie hat einen separaten Eingang. «Und eine tolle Aussicht.»

Das Hotel erhält einen Lift, und auch die komplette energetische Sanierung muss gemacht werden. «Das Gebäude ist eine Energieschleuder», so Rauber. Entsprechend gross sind die Gesamtinvestitionen. Sie belaufen sich auf gut drei Millionen Franken. Die Finanzierung sei keine einfache Sache, sagt der Verwaltungsratspräsident. Es sei viel Eigenkapital nötig, da ein Hotelbetrieb für eine Bank ein Risiko sei. Das Projekt wird nun einerseits durch einen Bankkredit sowie durch einen Betrag der Schweizerischen Gesellschaft für Hotelkredite finanziert. Die Zinslast der nächsten Jahre übernimmt der Freiburger Tourismusförderungsfonds, insofern das Gesuch aus Jaun positiv beantwortet wird. Und für das Eigenkapital habe die AG schon einen grossen Teil des Geldes zusammen. Rauber ist zuversichtlich, dass sich auch noch die restlichen Geldgeber finden werden.

Unterstützung der Jauner

Als genauso wichtig erachtet es der CVP-Grossrat aus Tafers, dass in Jaun alle am selben Strick ziehen und sich nicht gegenseitig behindern. «Der Gastrobetrieb kann nur dann funktionieren, wenn die Jauner das ebenfalls wollen, selber auch Werbung dafür machen und hie und da im Wasserfall einkehren oder dort ein Fest organisieren.» Die lokalen Vereine würden dies bereits tun, es dürfte aber ruhig noch etwas mehr sein, findet er.

 Auch in das Marketing und in die Zusammenarbeit mit den Tourismusorganisationen will die AG mehr investieren. Der Umbau des Hotels zum Wasserfall sei eine wertvolle Aufwertung des touristischen Angebots in Jaun, sagt Thomas Steiner, Direktor des kantonalen Tourismusverbandes, «und somit ein Plus für die ganze Region».

Für März 2016 ist der Baustart geplant. Läuft alles nach Plan, wird der Umbau im Dezember 2016 und somit noch vor der Wintersaison beendet sein. Das Restaurant ist während der Umbauphase immer offen, teilweise als Provisorium im Saal des Anbaus.

«Der Gastrobetrieb kann nur dann funktionieren, wenn die Jauner das ebenfalls wollen.»

Thomas Rauber

Verwaltungsratspräsident der Hotel zum Wasserfall Immobilien AG

Zur AG: Rauber, Buchs und Schuwey

I m August 2013 gründeten Laurent Schuwey, Berthold Buchs und Thomas Rauber die Hotel zum Wasserfall Immobilien AG, um die Liegenschaft erwerben zu können. Denn der Pächter war Konkurs gegangen, das Restaurant wurde geschlossen und die Besitzerin wollte die Liegenschaft verkaufen. Jaun drohte Hotelbetten sowie das einzige Restaurant im Dorf – nebst dem Tea-Room Enzian – zu verlieren.

«Wir ergänzen uns gut», sagt Verwaltungsratspräsident Rauber. Laurent Schuwey ist Co-Geschäftsleiter der Firma Chalet Schuwey AG im Fang, Berthold Buchs Gemeinderat und Ferienheimverwalter in Jaun, und Thomas Rauber unterstützt beruflich mit seinen eigenen Firmen TR Management und TR Invest etablierte KMU und Start-up-Unternehmen. Der Grossrat wohnt in Tafers, seine Eltern stammen jedoch aus Jaun, wo seine Familie ein Ferienhaus besitzt. ak

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