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Grosses Spektakel statt kleine Animationen

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Grosses Spektakel statt kleine Animationen

Wiederum mehr Besucherinnen und Besucher fanden Mittelalter-Stimmung in Freiburg

Ein mehrteiliges Schauspiel zieht sich übers ganze Wochenende, dafür sind Gaukler und Stände für den Mittelaltermarkt seltener. Ein Rückblick auf die Mittelalterwoche, welche die Zweisprachigkeit mehr pflegen will.

Von CHRISTIAN SCHMUTZ

Die Mittelalterwoche wollte auch in ihrer dritten Auflage den Leuten das historische Auquartier aus einer mittelalterlichen Perspektive näher bringen. Viele Speisen wie Erbsensuppen oder Fleischspiesse, selbstgebrautes Bier oder Hypokras-Gewürzwein waren zu geniessen. Kinder konnten sich bei mittelalterlichen Spielen messen. Es gab Schaukämpfe zwischen Soldaten und Ringern; Tanzdarbietungen, Theatervorstellungen und Flötenspieler; Possen, Sagenerzählungen, Marionetten-Aufführungen und die Besucherinnen und Besucher konnten per Fähre von der Unteren Matte zum Auquartier übersetzen. Mittelalter quoi…

Weniger Marktstände

15 000 bis 18 000 Personen waren an den zwei Wochenenden ins Auquartier gekommen, um ins Mittelalter einzutauchen. Das entsprach den Erwartungen der Organisatoren. Natürlich gab es auch nach der dritten Ausgabe der Mittelalterwoche Teilnehmende und Besucher, die nicht mit allem zufrieden waren. Es habe viel weniger Marktstände gehabt und es sei weniger gelaufen, hiess es beispielsweise.

«Dass weniger Stände am Mittelaltermarkt waren, war wirklich sehr bedauerlich», sagte OK-Präsident Georges Rhally. Was die Unterhaltung angehe, so habe man in diesem Jahr absichtlich das Augenmerk auf eine grosse Aufführung mit historischem Hintergrund gelegt, statt kleineren unterhaltsamen Elementen wie Feuerspuckern. Nun gelte es in anderen Jahren ein gutes Gemisch zu finden.

Nach vorangegangenen Meinungsverschiedenheiten hatte sich das OK neu zusammengesetzt. Neue Sekretärin ist die Bolz-Expertin und Au-Kennerin Fränzi Kern-Egger. Ihr Mann Michel Kern spielte im historischen Schauspiel «Die wunderbaren Statuen des heiligen Antonius» den blinden «Albert», der angeblich zwei der vier Statuen gestohlen hatte. Das Stück der «Truppe der Doppel-Pforte» war unter der Leitung von Yann Pugin in Szene gesetzt worden.
Wie viele andere Elemente war das Schauspiel französisch. «Es hatte sehr viele Sensler und wir möchten gerne mehr für die Deutschsprachigen machen», hatte Rhally bemerkt. Wie die Gruppe des Neustadt-Banners, die sich selbst gebildet habe, würde er sich sehr freuen über Deutsch- oder Zweisprachige, welche die Initiative ergreifen und eine Gruppe bilden würden. Bisher waren erst die Sagenerzählungen, die Stadtrundgänge und die historischen Vorträge über die Woche zweisprachig.
Auch punkto Marketing haben die Organisatoren das Augenmerk in Richtung deutscher Schweiz gelegt. «In der Romandie gibt es viele ähnliche Veranstaltungen», sagte Nicolas Zapf von Freiburg Tourismus. In der Deutschschweiz kenne man Mittelalterwochen noch kaum.

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