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Grosses Volksfest zum Alpaufzug

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Das siebte Alpaufzugsfest in Estavannens soll etwas Grosses werden. Seit mehr als zwei Jahren sind die Initianten am Organisieren. Zweifelsohne ist es eine Herausforderung, wenn so ein Fest in einem kleinen Dorf stattfindet wie Estavannens mit seinen rund 400 Einwohnern. Zelebriert wird das Volksfest über das Auffahrtswochenende vom Mittwoch, 8., bis Sonntag, 12. Mai.

Das Alpaufzugsfest steht unter dem Motto «Sacrées Montagnes–Magische Berge». Ein Alpgottesdienst, ein grosser Umzug, Schauspiel und Musik prägen die Festivitäten. Als Träger des Festes hat der Greyerzer Verein für Trachten- und Brauchtum erstmals ein musikalisches Werk in Auftrag gegeben. Der Freiburger Komponist Henri Baeriswyl hat das Werk «Réveil» kreiert, eine musikalische Erzählung für einen Morgen im Mai.

Die Uraufführung bringt 120 Choristen, Solisten und 18 Musiker sowie einen gewitzten Berggeist namens Roger auf die Bühne. Den Text zum Werk hat Pierre Savary, Journalist bei der Zeitung «La Gruyère», geschrieben. Das Werk wird zu Ehren der Gründer der Poya von 1956 am Mittwoch- und am Freitagabend aufgeführt.

Musikalische Unterhaltung bieten am Samstag, 11. Mai, aber auch der internationale Star DJ Ötzi und am Freitagabend Sonalp. Nach dem traditionellen Umzug am Sonntag um 15 Uhr sorgen zudem 100 Alphornbläser mit einem Schlussbouquet für einen festlichen Ausklang der Poya 2013.

300 Freiwillige gesucht

Doch was ist Sinn und Zweck eines solchen Grossanlasses? Dazu hat sich OK-Präsident Edgar Schorderet am Mittwoch vor den Medien, Sponsoren und Gemeindevertretern klar geäussert. «Wir wollen die Poya-Tradition und den kulturellen Reichtum des Greyerzerlandes aufleben lassen.»

 Das siebte Poyafest weist denn auch alle Merkmale eines Grossanlasses auf: unter anderem ein Budget von 1,6 Millionen Franken, das von rund 100 kleinen und grossen Sponsoren mitgetragen wird. «Im Vergleich zur Ausgabe im Jahr 2000 sind die Anforderungen bezüglich Sicherheit und Hygiene enorm gestiegen, und daher auch die Kosten», bemerkte der OK-Präsident. Errichtet werden ein Festzelt für rund 3500 Personen, eine «Pinte à fromages» mit 800 Plätzen, 14 Buvetten und ein Picknickplatz für 1000 Personen. Damit führt das Poyafest eine Tradition weiter. «Die Gäste können ihren Picknicksack mit den Köstlichkeiten der Region füllen und so das Fest ohne allzu grosse Auslagen miterleben», meint Schorderet. Rund 10 000 Decken werden den Picknickgästen gratis abgegeben.

Um sich eine Vorstellung zu machen, was an Ware angeliefert werden muss, nennt Schorderet Zahlen: «Wir brauchen bis zu 7000 Kilo Brot, 750 Schinken und etwa 4000 Käseteller.» Die Poya hat via Internet ebenfalls einen Fotowettbewerb ausgeschrieben.

Was dem Präsidenten allerdings zurzeit noch Sorgen bereitet, sind die 300 Freiwilligen, die fehlen. Rund 1200 Einsatzwillige sollten insgesamt mithelfen.

 Das Alpaufzugsfest fand in der Vergangenheit in unregelmässigen Abständen statt, 1956 zum ersten Mal. Gründer waren Henri Gremaud, Kurator des Greyerzer Museums, und André Corboz, Direktor der «Maitrise St-Pierre-aux-Liens de Bulle».

Das erste Fest galt als Gedenkanlass zum 75 jährigen Bestehen des Poya-Liedes, das Pierre Bovet, Vater des bekannten Musikers Joseph Bovet, komponiert hat. Weitere Ausgaben des Poyafestes folgten 1960, 1966, 1976, 1989 und das letzte, das rund 50 000 Besucher nach Estavannens brachte, im Jahre 2000.

Anreise: Ans Fest mit den TPF

A m Samstag, 11., und am Sonntag, 12. Mai, verkehren von 8 bis 23 Uhr halbstündlich Extrazüge zwischen Bulle und Grandvillard. Ein Zubringerbus führt nach Estavannens. Ab 23 Uhr fährt alle 45 Minuten ein Pyjamabus Richtung Bulle. Transport und Zugang zum Dorf kosten 30 Franken. Jugendliche unter 16 Jahren müssen keinen Eintritt bezahlen. il

Info: www.poya2013.ch

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