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Grosses Werk glücklich abgeschlossen

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Erfreuliche Schlussabrechnung für Ara Guggersbach

In Brünisried fand die 25. Delegiertenversammlung des Abwasserverbandes der Region Sense-Oberland statt. Präsident Eduard Baeriswyl konnte die Delegierten der Verbandsgemeinden Brünisried, Guggisberg, Oberschrot, Plaffeien und Zumholz zu diesem historischen Moment mit der Genehmigung des Schlussberichtes und der Schlussabrechnung begrüssen. Vorgestellt wurde das 30-seitige Dokument durch den Verbandssekretär Gérald Buchs sowie den Ingenieur Bernard Baeriswyl. Mit Baukosten von 27942995 Franken brutto für die Ara Guggersbach sowie die Verbandskanäle inklusive Pumpwerk ist es das bisher grösste öffentliche Bauwerk, welches in der Region realisiert wurde. Vorstandspräsident Otto Lötscher ging in seinem Bericht auf die manchmal recht schwierige und zum Teil betrübliche Geschichte ein und dankte allen, welche ihren Teil zum guten Gelingen dieses Verbandswerkes beigetragen haben.

Die ersten Gespräche über die Ara Sense-Oberland fanden 1968 statt und 30 Jahre später konnte das Werk in Betrieb genommen und eingeweiht werden. Bei der Ara Guggersbach wurden rund 58000 m Erdreich ausgehoben, rund 4000 Tonnen Beton und 470 Tonnen Eisen verbaut. Die Verbandskanäle haben eine Länge von 11,9 km sowie 3,16 km Druckleitungen und drei Pumpwerke. Von den Baukosten haben die Subventionsbehörden 26519254 Franken als subventionsberechtigt anerkannt, was von Bund und Kanton Freiburg sowie Kanton Bern Subventionen von 18532257 Franken auslöste oder gegenüber den Gemeindeversammlungsbeschlüssen von 1994 803852 Franken mehr, als damals berechnet wurde. Nicht subventionsberechtigte Kosten sind insbesondere die Landankaufskosten, die Anschlussgebühren für Wasser und Strom sowie die Abgabe an den Staat für den späteren Unterhalt der Kantonalstrasse Schwarzsee-Plaffeien, wo der Verbandskanal zumeist in der Kantonalstrasse verlegt wurde, die Prämien der Bauherrenhaftpflicht- und Bauwesenversicherung, Honorare von Anwalt, Ingenieur und Geometer, verschiedene Baukosten und Unterhaltskosten.
Der durchschnittliche Subventionssatz beträgt 69,88 Prozent, so dass am Ende für die Verbandsgemeinden noch Baurestkosten von 9410738 Franken verbleiben oder gegenüber 1994 339142 Franken mehr. Dabei ist zu beachten, dass nebst der Teuerung gemäss den Werkverträgen auch die Änderung von der Wust zur MwSt Mehrkosten verursacht hat, nebst den höheren nicht subventionsberechtigen Kosten.
Gemäss Statuten obliegt die Genehmigung aller Investitionsausgaben, der Zusatzkredite, der Bauprojekte sowie der Bauabrechnung bei der Delegiertenversammlung. Die von den Gemeindeversammlungen genehmigte Maximalhöhe für Anleihen und Darlehen von 26,8 Mio. Franken wurde dabei nicht ausgeschöpft, betrug jedoch per 31.12.1998 20,9 Mio. Franken und heute sind es dank dem sehr guten Eingang der Bundes- und Kantonssubventionen noch 9,7 Mio. Franken.
Trotz anderer Prognosen hat der Bund nämlich anfangs Jahr über 4,5 Mio. Franken an Subventionen überwiesen, so dass heute insgesamt noch rund 7,3 Mio. Franken an Bundes- und Kantonssubventionen ausstehen. Erfreulich ist auch, dass über die Region Sense zinslose IHG-Darlehen von insgesamt 3615000 Franken gewährt wurden. Die Rechnungsrevisoren wie auch die Delegierten konnten sich von der sehr seriös erarbeiteten Schlussabrechnung überzeugen, zumal alle Originalbelege mit Zahlungsbeleg von Kanton und zum Teil Bund sowie stichprobenweise durch die Rechnungsrevisoren kontrolliert wurden.
Ohne Einwände sowie auf An-
trag des Vorstandes und der Rechnungsrevisoren genehmigten die anwesenden Delegierten den Schlussbericht mit Schlussabrechnung einstimmig. Damit ging ein langjähriges Kapitel zu Ende und da gleichen-
tags auch die 100. Vorstandssitzung stattfand, wurde dieses Doppeljubiläum mit einem kleinen Imbiss gefeiert.

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