Corminboeuf 16.05.2019

Kulturverband Coriolis investiert in Infrastrukturen

Archibild: Coriolis-Präsident Carl-Alex Ridoré
Der Gemeindeverband ­Coriolis schliesst die ­Rechnung 2018 trotz hoher Ausgaben mit einem Plus.

 

Knapp vier Millionen Franken hat der Kulturverband Coriolis im Jahr 2018 ausgegeben und schliesst die Rechnung mit einem Überschuss von 35 000 Franken. Damit speist der Verband die Reserve für Renovation und Unterhalt, die sich damit jetzt auf gut 476 000 Franken beläuft. Die Delegierten der Mitgliedsgemeinden Freiburg, Villars-sur-Glâne, Granges-Paccot, Givisiez, Corminboeuf und Matran hiessen gestern sowohl die Rechnung als auch die Zuweisung an den Fonds einstimmig gut.

Ebendieser Fonds hatte 2018 dazu gedient, den Mummenschanz-Saal des Theaters Nuithonie in Villars-sur-Glâne zu sanieren: Coriolis leistete einen Beitrag von 620 000 Franken an die Gesamtkosten von 890 000 Franken. «Die Arbeiten wurden im vorgesehenen Zeit- und Budgetrahmen abgeschlossen», sagte Coriolis-Präsident und Oberamtmann Carl-Alex Ridoré. Der Saal wurde im Januar nach 16 Monaten Schliessung wiedereröffnet. Weiter überwies Coriolis 2018 220 000 Franken an die Kooperative des Künstlerhauses in Givisiez, das im kommenden Herbst eröffnet werden soll. Insgesamt beteiligt sich der Gemeindeverband mit 650 000 Franken am Künstlerhaus, aufgeteilt auf vier Tranchen zwischen 2015 und 2019. Die Arbeiten am Haus, das Räume für Freiburger Kunstschaffende bieten wird, laufen seit März. Die Gesamtkosten betragen rund 6,25 Millionen Franken.

2,2 Millionen Franken flossen gemäss der Leistungsvereinbarung mit der Stiftung Equilibre und Nuithonie in den Betrieb der beiden Kulturhäuser in Freiburg und in Villars-sur-Glâne.

Die Ausgaben des Gemeindeverbandes tragen hauptsächlich die Mitgliedsgemeinden und das Casino Barrière, das 12,5 Prozent der Nettoeinnahmen aus dem Spielbetrieb an den Kulturverband überweist. Die Gemeinden leisteten 2018 einen Beitrag von gut zwei Millionen Franken, nämlich 32.50 Franken pro Einwohner. Vom Casino erhielt der Verband 1,49 Millionen Franken, etwas mehr als budgetiert.

cs