Freiburg 09.10.2019

SBB investieren in Freiburger Bahnhof

Ein gedeckter Abgang auf der Südallee und eine Unterführung sollen den Zugang zum Bahnhof von hinten erleichtern.
110 Millionen Franken lassen sich die SBB die Aufwertung des Hauptbahnhofs Freiburg kosten. Geplant sind längere Perrons, Zugänge für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und eine zweite Unterführung.

27 000 Personen benutzen täglich den Hauptbahnhof Freiburg. In vierzig Jahren sollen es mehr als doppelt so viele sein, nämlich 75 000 Personen. Gründe für diesen Zuwachs seien das Bevölkerungswachstum und der Einsatz neuer Züge mit mehr Plätzen, erklärte gestern Arturo Matero, Projektleiter SBB Infrastruktur, vor den Medien. Dafür wolle sich das Bahnunternehmen rüsten und die Bahnanlagen am Bahnhof Freiburg verbessern.

Das Projekt, das am 25. Oktober zur öffentlichen Auflage kommt, wurde von den SBB und der Stadt Freiburg vorgestellt. Geplant sind breitere und längere Perrons, behindertengerechte Zugänge und neue Überdachungen. Zentrales Element ist der Bau einer zweiten Unterführung vom Alten Bahnhof zur Richemondkreuzung im Beauregardquartier. «Das Projekt ist extrem wichtig für die Stadt. Es ist der Ausgangspunkt für die Umgestaltung des Bahnhofplatzes», betonte Gemeinderätin Andrea Burgener (SP).

rsa

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