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Grossprojekt in kleinen Schritten

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Grossprojekt
in kleinen
Schritten

Schritt für Schritt kommt die Renovation der Kirche Wallenried voran. Bis zur Vollendung dauert es noch etwa drei Jahre.

Von PATRICK HIRSCHI

Als die Familie de Castella vor drei Jahren die ehemalige Schlosskapelle von Wallenried der Pfarrei vermachte, hatte diese umgehend mit der Renovation des historischen Bauwerks begonnen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 700 000 Franken. Für die Geldbeschaffung wurde eigens ein Verein gegründet.

Die Renovationsarbeiten gingen bisher Schritt für Schritt voran – und im selben Rhythmus soll es weitergehen, wie Pfarreipräsident Jean-Pierre Rossier gegenüber den FN sagt. Sowohl die Pfarrei als auch der Verein führen mit eigenem Budget jeweils einzelne Renovationsetappen aus. Der Verein, dem Rossier ebenfalls vorsteht, will zum Beispiel noch in diesem Jahr das Innere der Kirche neu streichen. Und die Pfarrei hat an ihrer Versammlung kürzlich einen Kredit für die Renovation von drei Fenstern gesprochen.

Gesamtrenovation

Die dringlichsten Arbeiten – Isolation des Gebäudes, neue Heizung und Restauration des Kirchturms – sind bereits abgeschlossen. Seit letztem Jahr werden die Bilder restauriert. Diese Arbeiten dauern noch bis Juni und sind von der Freiburger Kantonalbank und der Loterie Romande finanziert. Mit Lottos, Weinverkauf und Tombolas hat der Verein ebenfalls Geld eingenommen.

Jean-Pierre Rossier schätzt, dass die gesamten Restaurationsarbeiten noch etwa drei Jahre andauern. 2006 sind die nördlichen und südlichen Aussenfassaden an der Reihe.

Zweisprachig und ökumenisch

Eine erste Kapelle wurde gemäss Rossier um 1610 gebaut. 1764 liess Rodolphe de Castella, ein Schweizer Offizier in französischen Diensten, ein Kirche errichten. 1861 musste diese einem dritten Bauwerk weichen – der heutigen Kirche von Wallenried.

Obwohl an dem Gebäude seit drei Jahren regelmässig gebaut wird, ist es dennoch für die Öffentlichkeit zugänglich. Es werden sowohl französische als auch deutsche Messen abgehalten. Ausserdem ist die Kirche ein wichtiges Zentrum für die Ökumene.
Rechnung 2004 schloss positiv ab

Die Pfarreiversammlung von Anfang Woche in Wallenried nahm Kenntnis von der Jahresrechnung 2004. Diese schloss mit einem Buchgewinn von etwa 20 000 Franken ab.

Da es in letzter Zeit durch Neuzuzüge mehr Pfarreimitglieder gegeben hat, musste das Budget für das laufende Jahr leicht angepasst werden. Die Pfarrei zählt momentan rund 160 Mitglieder. hi/Eing.

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