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Grossräte fordern Vereinbarung für Detailhandel

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Letzte Woche hatte der Grosse Rat entschieden, dass Geschäfte ihre Kunden in Zukunft samstags bis 17  Uhr statt nur bis 16  Uhr bedienen dürfen (FN vom 10. 10). In der Debatte hatten aber viele Parlamentarier bedauert, dass es im Kanton Freiburg für den unabhängigen Detailhandel keinen Gesamtarbeitsvertrag gibt.

Nun haben 15 Grossrätinnen und Grossräte ein von Christa Mutter (Grüne, Freiburg) initiiertes Mandat unterschrieben, das vom Staatsrat einen Normalarbeitsvertrag für den Detailhandel verlangt. «Ein Normalarbeitsvertrag wäre eine Kompromisslösung für das Verkaufspersonal, das einen Gesamtarbeitsvertrag erwartet», heisst es im Vorstoss.

Das Verkaufspersonal benötige dringend einen Rahmen, welcher einen garantierten Mindestlohn und akzeptable Bedingungen bezüglich Ar­beits­zeit, Ferien oder Versicherungen festlege, schreiben die Grossräte. Das geltende Ar­beits­ge­setz schütze die Angestellten nicht genügend. Gemäss dem Mandat besitzt der Staatsrat sämtliche Kompetenzen, um innert nützlicher Frist zu einer Lösung beizutragen.

Sprach der Staatsrat schon bei früheren Debatten zum Handelsgesetz vor 20  Jahren von einem Normalarbeitsvertrag, so bot er in der Botschaft zum neuen Gesetz nur noch seine Vermittlerdienste an. Bezüglich Normalarbeitsvertrag könne sich der Staatsrat von Bern, Basel-Stadt oder dem Wallis inspirieren lassen, heisst es im Mandat.

uh

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