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Grossräte kritisieren Biberkonzept als zu vage

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«Bei mir ist das Konzept im Abfall gelandet», sagte Grossrat Gilles Schorderet (SVP, Zénauva) an der gestrigen Grossratsdebatte zum Biberkonzept (FN vom 12. Januar). Das Konzept gehe viel zu wenig weit, kritisierte er und fragte: «Wurden die Bemerkungen, die während der Konsultation eingingen, ins Konzept aufgenommen?»

Das Biberkonzept und den dazugehörigen Bericht publizierte der Staatsrat Mitte Januar. Es geht zurück auf ein Postulat der Grossräte Michel Losey (FDP – damals SVP –, Sévaz) und Fritz Glauser (FDP, Châtonnaye). Staatsrätin Marie Garnier betonte gestern, dass die Bemerkungen im Konzept berücksichtigt wurden.

Auch andere Grossräte kritisierten das Konzept. Ruedi Schläfli (SVP, Posieux) etwa bemängelte, dass für Schäden an der Infrastruktur die Gemeinden aufkommen müssen und das Konzept dafür keine Alternativen vorsehe. Ueli Johner (SVP, Kerzers) hielt fest, dass der Biber im Seebezirk ein echtes Problem darstelle und der Bericht nicht aufzeige, wie dessen Ausbreitung eingedämmt werden könne.

Das Biberkonzept erntete auch Lob: «Es ist kurz und pragmatisch», sagte Christa Mutter (Grüne, Freiburg). Dass der Biber zurückkehre, sei ein gutes Zeichen für die Biodiversität im Kanton. Die Schäden seien beträchtlich, doch zeige der Bericht gut auf, welche Massnahmen die betroffenen Landbesitzer ergreifen können. mir

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