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Grossräte verlangen von Pensionskasse des Staatspersonals eine nachhaltige Strategie

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Die Förderung fossiler Brennstoffe, die Stromerzeugung, Transporte und die Produktion von Materialien wie Zement oder Stahl: Diese Wirtschaftszweige stossen am meisten CO2 aus, entsprechend soll nicht mehr in sie investiert werden.

Dies fordert ein Postulat der Grossräte Christa Mutter (Grüne, Freiburg) und Ralph Ale­xander Schmid (GLP, Lu­gnorre), das von 27 weiteren Grossräten unterzeichnet wurde. Mit ihrem Vorstoss verlangen die Parlamentarier vom Staatsrat, dass dieser einen Bericht erstellt und dem Vorstand der Pensionskasse des Staatspersonals eine Anlagestrategie nach nachhaltigen Richtlinien vorschlägt. Diese Strategie solle die Klimarisiken und in der Folge die Finanzrisiken vermindern.

Finanzrisiko bei Klimarisiko

Dem Postulat liegen folgende Überlegungen zugrunde: Herkömmliche Finanzanlagen mit einem Teil der Investitionen in fossile Energieträger tragen zur Klimaerwärmung bei, sie führen somit zu Klimarisiken, und nachhaltige Anlagen sind rentabler oder mindestens gleich rentabel wie nicht nachhaltige.

Das Postulat verlangt, dass die nachhaltige Strategie in die laufende Revision der Pensionskasse zur finanziellen Stabilität einfliesst.

Die Pensionskasse solle sich dabei auf wissenschaftliche Studien, Erfahrungen anderer Anleger-Institutionen sowie auf Empfehlungen der Schweizerischen Vereinigung der Vorsorgeinstitutionen stützen. Auch der Bund und die Klima-Allianz hätten entsprechende Empfehlungen herausgegeben, so das Postulat.

Mit den derzeitigen Anlagemethoden würden der Finanzplatz Schweiz und die Pensionskassen auf eine Klima­erwärmung von vier bis sechs Grad zusteuern, heisst es im Vorstoss. Das habe eine Analyse der Investitions-Portefeuilles von 79 Pensionskassen und Versicherungen ergeben. Der Klimavertrag von Paris, den die Schweiz mitunterzeichnet habe, wolle die Klimaerwärmung jedoch auf 1,5 bis 2  Grad beschränken.

Zürcher Kasse geht voran

Dass eine Klimastrategie bei Anlagen machbar ist, habe die Pensionskasse der Stadt Zürich gezeigt, schreiben die Grossräte. Sie berücksichtige Risiken, die mit dem Klimawandel verbunden seien, und versuche den CO2-Fussabdruck in fünf Jahren zu halbieren.

Mit den Auswirkungen der Erderwärmung würden Investitionen in fossile Energieträger und andere nicht nachhaltige Anlagen an Wert verlieren, so die Grossräte. Die Schweizerische Vereinigung der Pensionskassen empfehle in einer Anleitung zu Finanzanlagen: «Die klimatischen Risiken sind Teil der wirtschaftlichen Risiken und müssen konsequenterweise bei der Definition einer Investitionsstrategie geprüft werden.»

In verschiedenen Artikeln äusserten Experten die Meinung, kleinere und mittlere Pensionskassen könnten auch passiv nachhaltig investieren, heisst es im Postulat. Nachhaltiges Investieren sei zudem bei den einzelnen Immobilienwerten einer Pensionskasse möglich.

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