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Grossräte ziehen ihre Motion zum HFR zurück

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Markus Bapst (CVP, Düdingen) und Peter Wüthrich (FDP, Domdidier) hatten in ihrer Motion eine Analyse der Finanzen sowie eine Strategie für die Zukunft des Freiburger Spitals (HFR) verlangt. Sie regten dabei auch an, den Status des Spitalpersonals zu überdenken. Die Debatte über die Mo­tion wurde im Parlament in der Mai-Session verschoben und nicht wieder aufgenommen. Gestern haben die beiden Motionäre ihren Vorstoss nun zurückgezogen, wie Wüthrich den FN sagte.

«Die Reform des HFR-Verwaltungsrats wurde mittlerweile umgesetzt und auch ein Audit zur Finanzanalyse ist erfolgt. Die Motion hat eine gute Entwicklung angestossen», so Wüthrich. Den zukünftigen Personalstatus solle jetzt der neue Verwaltungsrat bestimmen. Deshalb sei es sachdienlicher, die HFR-Motion zurückzuziehen.

Markus Bapst bedauert, dass in der öffentlichen Debatte ihre Motion fast nur auf den Personalstatus reduziert worden sei. Sie hatten als Vorschläge ein eigenes Personalgesetz oder einen Gesamtarbeitsvertrag vorgeschlagen. Den Personalstatus wolle man vorerst offenlassen und die Diskussionen weiterverfolgen. «Ich schliesse nicht aus, dass wir dazu wieder mit einem Vorstoss kommen», so Bapst.

Der Verband des Personals öffentlicher Dienste interpretiert diesen Entscheid in einem Communiqué so, dass das Staatspersonalgesetz für die HFR-Mitarbeitenden erhalten bleibt. Der Widerstand und ein Streiktag im Mai hätten ihre Früchte getragen. Wäre die Motion im November behandelt worden, hätte das Personal am 5. November einen erneuten Streiktag lanciert.

uh

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