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Grossrieder läuft in die Top 10

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Nach einem harzigen Einstieg in die Saison und verletzungsbedingtem Ausstieg beim Ironman Südafrika hatte sich Monique Grossrieder für den Ironman Switzerland einiges vorgenommen. Einen Platz in den Top 5 bei den Professionals und eine Zeit von 9:45:00 Stunden hatte sich die Düdingerin zum Ziel gesetzt. Ihre ambitionierte Vorgabe verpasste die 38-Jährige am Sonntag allerdings. Sie lief nach 9:56:47 Stunden ins Ziel ein, was ihr im von Daniela Ryf gewonnenen Rennen (9:13:30) den zehnten Rang in der Kategorie der Professionals und den zwölften Platz insgesamt einbrachte.

Atemprobleme im Wasser

Trotzdem war Monique Grossrieder mit ihrer Leistung zufrieden. «Die Konkurrenz war gross, und ich war mir bewusst, dass ich es nur unter die ersten fünf schaffe, wenn alles perfekt läuft», sagt Monique Grossrieder.

Vor allem im Wasser und auf der Radstrecke passte bei der Freiburgerin nicht alles wünschgemäss zusammen. Bereits seit Juni, als bei Grossrieder plötzlich starke Atemprobleme auftauchten, ist das Schwimmen ihr Sorgenkind. «Ich dachte, ich hätte mein Asthmaproblem rechtzeitig gelöst, doch dem war nicht so.» 1:09:01 Stunden brauchte Grossrieder für die 3,8 km lange Schwimmstrecke im Zürichsee. «Eigentlich kann ich sie problemlos in 1:05 Stunden zurücklegen, doch mir fehlte einmal mehr die Luft. Ich habe gehofft, dass es zu mehr reicht, ganz überrascht hat mich der grosse Zeitverlust dennoch nicht.»

Schwer tat sich Grossrieder auch mit den äusseren Bedingungen, Regen und Kälte haben der 38-Jährige zugesetzt. «Unser Sport findet in der Natur statt, und als Triathletin sollte ich bei jeder Witterung laufen können. Doch die Idealbedingung ist für jeden ein bisschen anders. Ich habe es lieber, wenn es warm ist, weil dann meine Muskulatur besser funktioniert.» Die erste Runde durch die Zürcher Innenstadt und entlang dem Seeufer schaffte Grossrieder trotz garstigen Bedingungen in guten 2:35 Stunden. In der zweiten Runde versagten ihr in den Steigungen die Muskeln. Zudem fuhr die Freiburgerin auf dem nassen Asphalt etwas vorsichtiger und weniger risikoreich als andere. «Hätte ich meine Pace über die ganzen 180 Kilometer durchziehen können, wäre eine Zeit von 5:10 durchaus möglich gewesen.» So aber benötigte sie eine Viertelstunde länger (5:24:58).

Persönliche Bestleistung im Marathon

Dafür gelang Grossrieder beim Laufen eine ausgezeichnete Leistung. «Auf dem Rad schwante mir Böses für die abschliessende Laufstrecke, weil ich ziemlich am Limit war.» Doch die Düdingerin fand rasch einen guten Rhythmus. Bei Kilometer 26 hatte Grossrieder zwar «eine Krise» und die letzten 15 Kilometer waren «wirklich hart», mit 3:16:47 Stunden stellte sie dennoch eine persönliche Bestzeit auf der Marathonstrecke auf.

«Darauf lässt sich aufbauen», bilanziert Grossrieder. «Ich weiss jetzt, dass ich mich für das nächste Rennen im Schwimmen wieder in Form bringen und auf dem Rad an der Ausdauer arbeiten muss. Wenn bis dahin meine Medikamententherapie anschlägt und ich meine Asthmaprobleme in den Griff bekomme, sind auch Top-5-Plätze wieder möglich.»

Den nächsten Ironman absolviert Monique Grossrieder dann Anfang Oktober in Barcelona, wo sich ihr die Möglichkeit bietet, Weltcuppunkte für die Saison 2014/15 zu sammeln. Ende Jahr will sie sich dann entscheiden, ob sie 2015 erneut–es wäre das dritte Jahr in Folge–eine Profilizenz lösen will.

 

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