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Groupe E erzielt einen Rekordumsatz

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Es war die letzte Bilanz-Medienkonferenz, die der abtretende ­Groupe-E-Generaldirektor Dominique Gachoud gestern in Granges-Paccot leitete. Doch zum Abschluss konnte er nochmals so richtig erfreuliche Zahlen präsentieren. Groupe E verzeichnete nämlich im vergangenen Geschäftsjahr einen Rekordumsatz von 744 Millionen Franken, was im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung von 8,5 Prozent entspricht.

«Zur Performance der Gruppe trugen die grosse Niederschlagsmenge Anfang Jahr und der Ausbau der Fernwärmenetze bei», hielt Willy Zeller, Direktor Finanzen und Informatik, fest. Einen wichtigen Beitrag zum Umsatz hätten auch die Dienstleistungen wie Elektroinstallationen, Haustechnik, Kältetechnik und Anlagenwartung geleistet. Allerdings würden die Margen in diesem Bereich unter Druck stehen, weshalb ihr Beitrag zum Betriebsergebnis bescheiden sei.

Nettogewinn gesunken

Der Nettogewinn ging gegenüber dem Vorjahr um 22 Mil­lionen auf 90 Millionen Franken zurück. «Das ist einerseits auf die Entwicklung auf den Finanzmärkten zurückzuführen, andererseits aber auch auf verschiedene einmalige Effekte, die das Ergebnis des Vorjahres positiv beeinflusst hatten», so Zeller. Ohne ausserordentliche Posten beweise der Nettogewinn eine erfreuliche Stabilität.

Der Cashflow von Groupe E beträgt 157 Millionen Franken, 11 Millionen weniger als im Vorjahr. «Das ermöglicht uns die Finanzierung der nötigen Investitionen für die Wartung der Stromproduktions- und -verteilanlagen, die Digitalisierung der Arbeitsprozesse und den Ausbau der Aktivitäten, insbesondere bei den Fernwärmeanlagen, der Gebäudetechnik und den Dienstleistungen», sagte Zeller.

Gestiegen ist im Vorjahresvergleich hingegen die Anzahl der Mitarbeitenden, und zwar von 1546 auf 1800 Personen. Darunter sind 170 Auszubildende.

Stromhandel unter Nachbarn

Dominique Gachoud ging im Weiteren noch auf einige zentrale Herausforderungen für die Zukunft ein. «Eine wesentliche Veränderung stellen die sogenannten Eigenverbrauchsgemeinschaften dar», sagte er. «Diese ermöglichen den Stromhandel unter Nachbarn, wodurch die Beziehung zwischen Lieferanten und Kunden buchstäblich auf den Kopf gestellt wird.» Von Bedeutung sei auch die allfällige vollständige Öffnung des Strommarkts, zu dem bisher nur die Grossverbraucher Zugang gehabt hätten.

In diesem sich wandelnden Umfeld wolle die Groupe E ihre Aktivitäten in der Westschweiz weiter ausbauen, «mithilfe von intelligenten, nachhaltigen und integrierten Energielösungen», wie sich Gachoud ausdrückte. Hierfür müsse die bestehende Dienstleistungs­palette weiter diversifiziert werden. Das gelte vor allem für die Bereiche Kältetechnik, Klimatisierung, Lüftung und technisches Facility-Management. «Mit einem solchen erweiterten Angebot kann den Erwartungen der Kunden, welche heute umfassende Energielösungen suchen, besser entsprochen werden», so Gachoud. In diesem anspruchsvollen Umfeld erwarte die Gruppe für 2019 ein ähnliches Betriebsergebnis wie im vergangenen Jahr.

Ein Projekt für die kommenden zehn Jahre sei im Rahmen der Digitalisierung zudem der Ersatz von 80 Prozent der Stromzähler durch elektronische Smart-Meter. Es geht laut Gachoud dabei um insgesamt rund 250 000 Zähler und Gesamtinvestitionen von 120 Millionen Franken. «Allerdings befinden wir uns hier noch in der Phase des Vorprojekts», so der Generaldirektor.

Zahlen und Fakten

21,5 Prozent mehr Wasserkraft

Groupe E produzierte 2018 insgesamt 1424 Gigawattstunden Energie. Das sind 7,1 Pro-­ zent mehr als im Vorjahr. Gestiegen ist auch die Produktion von Energie aus Wasserkraft, und zwar um 21,4 Prozent auf 966 Giga­wattstunden. Die Produktion von thermischer Energie ist um 13,1 Prozent auf 439 Gigawattstunden ge-­ sunken, jene von Energie aus erneuerbaren Energiequellen um 33,3 Prozent auf 18 Gigawattstunden.

jcg

 

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