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Groupe E: Gemeinden können vierzig Prozent Beleuchtungskosten sparen

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Autor: Pascal Jäggi

Energiesparen steht bei der Groupe E ganz oben auf der Liste, wie Dominique Gachoud, Direktor für Energieverteilung, gestern vor den Medien verkündete: «Wir wollen den Verbrauch und die Kosten der Strassenbeleuchtung erheblich senken.» Klar ist, dass das nicht billig ist. Rund 30 Millionen Franken würde eine Anpassung im Sinne des Sparprogramms kosten, so Gachoud. Deshalb bietet die Groupe E als erster Stromverteiler der Schweiz den Gemeinden, die an ihr Netz angeschlossen sind, an, einen Teil davon zu übernehmen. «Wir wollen neun Millionen investieren, das sind rund 30 Prozent des benötigten Geldes», sagte Gachoud. Die Gemeinden in Freiburg, Neuenburg, Waadt und Bern müssten damit noch 21 Millionen aufbringen. Einige wie Siviriez, Châtel St-Denis oder Corpataux-Magnedens haben bereits Teile der Vorschläge übernommen.

Neue Lampen einsetzen

Doch was soll konkret geändert werden? «Wichtig ist, dass die alten Merkurdampflampen, die aus den Sechzigerjahren stammen, durch Natriumlampen ersetzt werden», sagte Gachoud. Noch sind 37 Prozent der Leuchten auf dem Gebiet der Groupe E veraltet. «Wenn wir alle ersetzen, sparen wir 30 bis 40 Prozent Energie ein», hielt Gachoud fest. Ein weiterer Punkt betrifft die Leistung der Beleuchtungen. Durch ein Reduzieren der Stärke des Leuchtens könnten weitere zehn bis fünfzehn Prozent Energie gespart werden, sagte Dominique Gachoud. Dies könnte auch bei bestehenden Lampen gemacht werden, durch ein einfaches Auswechseln der Birnen. Es sei auch nicht nötig, dass die Lampen die ganze Nacht durch leuchten, gerade in Wohnquartieren. «Durch eine zentrale Fernbedienung können die Lampen um Mitternacht abgestellt und um sechs Uhr morgens wieder angestellt werden – das würde einen Drittel Energie einsparen», versicherte Gachoud.

Sofort mit Projekt loslegen

Nun will die Groupe E auf die Gemeinden zugehen und über den Vorschlag reden. Zuerst werden Mitarbeiter des Stromverteilers den Zustand der Beleuchtung der Gemeinden überprüfen. Danach findet eine detaillierte Analyse statt. Schliesslich schlägt die Groupe E der betreffenden Gemeinde vor, wie sie ihr Potenzial nutzen kann. «Wenn sich alle beteiligen, könnten wir zehn Gigawattstunden Energie einsparen», erklärte der Direktor für Energieverteilung.

Das Programm soll sich über die nächsten fünf Jahre erstrecken. «Gemeinden, die seit dem 1. Januar 2010 mit Änderungen begonnen haben, fallen ebenfalls unter unsere Finanzierung», so Gachoud.

Nicht zuletzt sieht sich die Groupe E mit dieser Aktion in ihrer Verantwortung. «Wir sind verpflichtet, für eine nachhaltige Entwicklung einzutreten», erklärte Dominique Gachoud. Auch den Kunden gegenüber müsse eine Vorbildfunktion wahrgenommen werden.

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