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Groupe E macht Gewinn dank Grossfusion

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Pascal Jäggi

Freiburg Der Zusammenschluss der Betreiber EOS und Atel zum Energiekonzern Alpiq hat positive finanzielle Konsequenzen für die Groupe E. Da sie 22 Prozent Anteile am Westschweizer Konzern EOS besessen hat, werden rund 475 Millionen Franken an den freiburgisch-neuenburgischen Stromversorger ausgeschüttet, wie Generaldirektor Philippe Virdis am Mittwoch vor den Medien sagte. Der Jahresgewinn 2009 beläuft sich damit auf 490 Millionen Franken.

Die Produktion hat die Groupe E im vergangenen Jahr auf 1182 (2008: 954) Gigawattstunden erhöhen können. Dazu habe vor allem die Inbetriebnahme des Gas-Kombikraftwerks Timelkam in Österreich beigetragen, wie Finanzdirektor Willy Zeller ausführte.

Die Einnahmen aus dem Stromverkauf steigen bei der Groupe E momentan vor allem im Ausland, erklärte Zeller. «Im Inland blieben die Einnahmen etwa gleich, auch weil die Preise für die Kunden nicht erhöht wurden, während sie im Ausland um 13 Prozent gestiegen sind», so Zeller. Angesichts der Konkurrenzsituation nach der Öffnung des Schweizer Strommarkts 2014 will die Groupe E vorsorgen. «Wir sind auf eigene Zentralen in der Schweiz angewiesen, in erster Linie auf das Gas-Kombikraftwerk Cornaux», betonte Philippe Virdis.

Wie andere Projekte, der Windpark Schwyberg oder das Wasserkraftwerk in der Sense, sei aber auch Cornaux durch Einsprachen behindert, meinte Virdis bedauernd. «Ich verstehe, wenn ein Nachbar Einwände gegen ein Projekt hat, es ist aber nicht einzusehen, wieso Schweizer Verbände bei lokalen Projekten Einsprache erheben können», sagte der Generaldirektor in Anspielung auf die Einsprachen von WWF und Pro Natura gegen die beiden Projekte im Sensebezirk.

Dass erst kürzlich das Verbandsbeschwerderecht an der Urne gestärkt wurde, tat Virdis mit der Bemerkung ab, er sei eben kein Politiker.

Falsch informiert?

Die Schweizer Öffentlichkeit werde bezüglich Strompreise schlecht informiert, mahnte Philippe Virdis mit Blick auf die Medien. Es stimme nicht, dass die Preise in der Schweiz viel höher sind als in unseren Nachbarländern, so Virdis. Um das zu betonen, präsentierte er eine Tabelle, die den Verband Schweizer Elektrizitätsunternehmen als Quelle zitiert: «Wir zahlen 21 Rappen pro Kilowattstunde, im Durchschnitt der 27 EU-Länder sind es 25, in Deutschland gar 34 Rappen.»

Laut der Internetseite der EU-Statistikabteilung Eurostat lag der Strompreis in Deutschland 2009 ebenfalls bei 21 Rappen pro Kilowattstunde, derjenige der 27 EU-Länder bei 18 Rappen pro Kilowattstunde.

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