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«Grundentscheidungen und Reformen»

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Trotz mancher inhaltlicher und struktureller Inkohärenz zeigt das Abschlussdokument zur jüngsten Jugend­synode im Vatikan deutlich einen Kurswechsel der Katholischen Kirche und ein Einschwenken in einen Reformkurs auf. Das hat die Schweizer Theologin Eva-Maria Faber in einem Beitrag für das theologische Feuilleton-Portal «feinschwarz.net» betont.

Das Abschlussdokument der Synode sei «Zeugnis dieses Umdenkens», insofern es nicht einfach eine jugendpastorale Bestandsaufnahme enthält und davon auf anzupassende kirchliche Werkzeuge schliesst, sondern «von Grundentscheidungen und Reformen» spreche, «die in der Kirche anstehen», so die Professorin für Fundamentaltheologie und Dogmatik an der Theologischen Hochschule Chur.

Nicht systematisch umgesetzt

In seiner Grundstruktur folge das Dokument dem bewährten Dreischritt aus Sehen, Urteilen und Handeln beziehungsweise Erkennen, Interpretieren und Wählen – gleichwohl werde die Systematik durch die einzelnen Teile des Dokuments nicht überall konsequent durchgehalten.

Die Kritik sei allerdings im Blick auf die hohe Dynamik der Synode und die Tatsache der zahlreichen Redaktoren abzuschwächen, hält Faber fest. «Zur Dynamik des Synodenprozesses gehört es, eine undifferenzierte Rede von der Kirche und der Jugend zu überwinden.

Die Kirche habe ihren Weg mit den jungen Menschen zu gehen. Kühn interpretiert könnten in allen drei Teilen Synode, Kirche und Jugend «in der Kirche» gemeinsam Subjekte des Hörens, des Interpretierens und des Wählens sein. Würde dies in einer synodalen, partizipativen Kirche realisiert, so wäre die hier formulierte Diagnose zu entschärfen, ist sich Faber sicher.

kath.ch

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