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Grundlegendes vermitteln ist eine lohnende Investition

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«Es besteht eine enge Verbindung zwischen Grundkompetenzen und Arbeitsmarktfähigkeit.» Dies sagte Thomas Di Falco, Leiter des Amts für Berufsberatung und Erwachsenenbildung, gestern an einem Informationsanlass im Rahmen der Berufsmesse «Start». Rund 30 Personen nahmen daran teil. Mit den Grundkompetenzen sind Lesen und Schreiben, Alltagsmathematik und Kenntnisse im digitalen Bereich gemeint.

13 Millionen Franken

Der Anlass hatte insbesondere zum Ziel, Firmen darüber zu informieren, dass die Bundesverwaltung sie bei der Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden finanziell unterstützt.

Im Rahmen des nationalen Programms «Einfach besser!… am Arbeitsplatz» stehen für die Jahre 2018 bis 2020 insgesamt 13 Millionen Franken zur Verfügung.

«Der Mangel an Grundkompetenzen verursacht bedeutende Kosten für die öffentliche Hand», so Di Falco. Aber auch Unternehmen leiden, wenn ihr Personal grundlegende Mankos hat: durch Nicht-Ausnützen der eigenen Stärken oder durch das Verursachen von Fehlern.

«Oft haben Personen das Schweizer Schulsystem absolviert, aber einige Kernkompetenzen konnten sie sich dennoch nicht aneignen», so der Dienstchef. «Doch diese Mängel sind nicht unumkehrbar.»

Der Bund habe kürzlich ein Weiterbildungsgesetz erlassen, das eine Unterstützung der Firmen bei der Weiterbildung ihrer Mitarbeiter vorsieht. Es geht dabei vor allem um die Finanzierung von Kursen, die spezifisch auf die Ansprüche am Arbeitsplatz ausgerichtet sind.

Anwendung im Arbeitsalltag

Priska Widmer vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation erwähnte am gestrigen Anlass einige Beispiele. So könne zum Teil nicht mit seinen Arbeitskollegen kommunizieren, wer nicht gut lesen oder schreiben könne. Auch Arbeitsanweisungen oder -pläne werden nicht verstanden. Zudem werden Arbeitsberichte heute oft elek­tronisch erfasst. Auch Alltagsmathematik sei bei vielen Tätigkeiten nötig. Eine Reinigungskraft müsse ausrechnen können, wie viel Reinigungsmittel sie für eine bestimmte Fläche verwenden muss.

Damit eine Firma in den Genuss der finanziellen Unterstützung kommt, muss sie ein Gesuch für eine Weiterbildung, die auf den Arbeitsplatz bezogen ist, stellen. Die Teilnehmer müssen in einem Arbeitsverhältnis mit der Firma stehen, und die Kursteilnahme gilt als Arbeitszeit.

Firmen können für die Kurse Anbieter im Bereich Erwachsenenbildung beauftragen, sie können sie aber auch selber organisieren. Für die finanzielle Unterstützung ist eine Mindestzahl an Teilnehmern notwendig. Firmen können sich dazu zusammenschliessen.

Das Freiburger Berufsbildungsamt will das Angebot unter den Freiburger Betrieben bekannter machen. Priska Widmer sagte, dass ihre Behörde eine Liste mit Anbietern für die Kurse erstelle.

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