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Grüne bestätigen den Alleingang

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31 Mitglieder schalteten sich am Dienstagabend in die Online-Versammlung der Grünen der Stadt Freiburg ein. Co-Präsident Oliver Collaud stellte die Strategie der Partei für die Gemeindewahlen vom 7. März vor – bei der erstmals seit 2011 keine geeinte linke Liste zum Einsatz kommt (die FN berichteten). «Wir haben stark zugelegt und haben viele neue Mitglieder», erklärte Collaud den Alleingang der Grünen. «Wir wollen ihnen gegenüber unsere Verantwortung wahrnehmen.» Die Wahlen im März seien die letzten vor der Grossfusion; umso wichtiger sei es, sich nun einen Sitz im Gemeinderat zu sichern und so bei den ersten Wahlen der neuen Gemeinde mit einer oder einem Bisherigen antreten zu können.

Kritik an der Strategie

Jacques Eschmann, der von 1991 bis 2001 nebenamtlicher Gemeinderat der Stadt Freiburg war, kritisierte den Vorschlag des Vorstands für eine eigene Liste. Er fürchtet, dass bereits kleine Veränderungen in den Stimmenanteilen reichen, damit die Bürgerlichen zulegen und die Linke einen ihrer drei Sitze verlieren könnten, wenn SP, Grüne und CSP nicht zusammenspannten. Er schlug daher vor, die Grünen sollten eine gemeinsame Liste mit der CSP eingehen.

Zudem habe der CSP-Gemeinderat Pierre-Olivier Nobs «eine super Bilanz, was die Mobilität angeht». Wenn die Grünen nun eine gemeinsame Liste zurückwiesen, seien sie verantwortlich dafür, dass Nobs seinen Sitz verliere. Grossrätin Christa Mutter teilte die Sorgen von Eschmann: «Die linke Allianz ist der einzige Weg, um die linke Politik in dieser Stadt voranzubringen.»

Doch diese Argumente kamen bei der Mehrheit nicht an. Gerade neue Mitglieder sprachen sich dafür aus, mit einer eigenen Liste und einem klaren Profil anzutreten. So sprachen sich 26 Mitglieder für und nur drei gegen die eigene Liste aus, dies bei einer Enthaltung.

Die Versammlung nominierte fünf Kandidatinnen und Kandidaten; alle stellen sich hinter Mirjam Ballmer.

Die Kandidierenden für den Gemeinderat: Oliver Collaud, Julien Vuilleumier, Liliane Galley, Monica Mendez und Mirjam Ballmer.

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