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«Grüne Plätze» werten Bösingen auf

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Joachim Stalder denkt mit dem Umzug seiner Gartenservice AG an die Zukunft. Der neue Standort, eine Halle von Greenplaces in Bösingen, bringt ihm mehr Unabhängigkeit. «Die Nachfolge ist in der Familie noch nicht klar. Vielleicht wollen unsere Kinder die modulare Halle später mal als Atelier oder Bierbrauerei nutzen», sagt Stalder.

Er ist einer von acht Käufern, die sich bisher für eine der 32 Immobilien entschieden haben. «Bis jetzt verkauften wir an Privatpersonen oder ortsansässige Unternehmen. Zudem sind vier Vermietungen auf gutem Weg», sagt Jacqueline Crausaz von Greenplaces. Ziel sei es, dass bis Ende Jahr alle 34 Hallen in Bösingen belegt sind. Neben Vielseitigkeit setzt das Unternehmen auch auf Solarenergie oder nachhaltige Baumaterialien.

Hinter der Marke Greenplaces steht die Immobilienfirma Bernis AG, die bis 2025 rund dreissig «grüne Plätze» in der Schweiz anbieten will. Die Eröffnung des Standorts in Bösingen (die FN berichteten) war der Startschuss in der Schweiz. Diesen Herbst wird ein weiterer in Moudon eröffnet, zwei sind für 2019 in Planung.

«Man muss gut rechnen»

Die einzelnen Etagen der dreistöckigen Hallen können individuell angepasst werden. Dazu liegen die Preise gemäss Greenplaces 10 bis 15 Prozent unter dem Marktwert. Der Kaufpreis für eine Halle à 160 Quadratmeter im Rohbau liegt bei etwas über 200 000 Franken (ca. 1300 Franken pro Quad­ratmeter), die Miete beträgt rund 1200 Franken pro Monat. «Wir haben das von Experten rechnen lassen. Die Immobilie ist ihren Preis wert», sagt Gartenunternehmer Joachim Stalder. Man dürfe allerdings nicht denken, dass die Investition mit dem Kauf vorbei ist. Für den Ausbau der Halle nach eigenen Wünschen spricht er von Kosten zwischen 20 000 bis 100 000 Franken. «Man muss das gut durchrechnen», sagt Stalder, der im Herbst mit dem Ausbau beginnen will. Er hebt die Vielseitigkeit von Greenplaces hervor, fügt aber auch an, dass noch einiges ungewiss ist. «Es ist ein Pionierprojekt, und ich bin einer der ersten Käufer. Ein paar Dinge sind noch nicht geklärt.» Er fügt aber an: «Greenplaces hilft viel.»

Zusammenarbeit klappt

Die Gemeinde Bösingen ist ebenfalls zufrieden mit der Zusammenarbeit. «Es herrscht Transparenz, die Versprechen und Zeitpläne werden eingehalten», sagt Michel Aebischer, Bösinger Gemeinderat und verantwortlich für das Bauwesen. Er sieht durch das neu erbaute Gebäude von Greenplaces eine weitere Aufwertung der Industriezone von Bösingen und hofft, «dass dadurch Arbeitsplätze geschaffen und damit allenfalls auch neue Leute nach Bösingen umziehen werden».

Drei unterschiedliche Stöcke

Bei Greenplaces heisst es, man sei im Fahrplan. «Die Nachfrage ist da, wir sind guten Mutes, alle Hallen bis Ende Jahr verkauft oder vermietet zu haben», sagt Crausaz. Derweil denkt Joachim Stadler schon daran, wie seine Halle in Zukunft aussehen soll. Im Erdgeschoss wird es Platz haben für Werkzeug und Materialien für den Gartenunterhalt. Im ersten Obergeschoss ist ein Ausstellungsraum sowie Umkleidekabinen mit Toiletten geplant. Büroräumlichkeiten finden ihren Platz im zweiten Obergeschoss. «Der Einzug ist auf Anfang 2019 geplant», sagt der Unternehmer.

Zum Projekt

Modulare, umweltfreundliche Hallen

Greenplaces bietet am Standort Bösingen 34 modulare Hallen mit je einer Fläche von 160 Quadratmetern an. Die Fläche ist verteilt auf drei Etagen und kann gekauft oder gemietet werden. Die Hallen werden mit ökologischen und nachhaltigen Verfahren und Baumaterialien gefertigt. Die Tragwerkkonstruktion ist aus Holz, eine Dreifachverglasung erlaubt eine gute Isolation, und auf dem Dach sorgt eine Solaranlage für Energie. Die Gemeinde Bösingen ist für die Bewilligungspflicht für die Nutzungsänderung jeder einzelnen Halle verantwortlich. Normalerweise läuft das im kleinen Verfahren ab. Hinter Greenplaces steckt die Immobi­lienfirma Bernis AG.

jwe

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