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Grünes Licht für neue Pumpen

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Die Wasserpumpen im Pumpwerk Hangbüel und im Reservoir Holzacher sind in die Jahre gekommen. Deshalb hat der Gemeinderat von Heitenried beschlossen, die 1993 in Betrieb gesetzten Pumpen zu erneuern. Am Freitagabend legte er der Gemeindeversammlung ein entsprechendes Projekt zur Annahme vor.

Betrieb mit Solarstrom

«Sie sind nicht nur undicht, ihr Wirkungsgrad hat sich auch deutlich verschlechtert», erklärte Vizeammann Walter Maurer den Grund für die ins Auge gefasste Investition. Als Lebensmittel habe Trinkwasser besonders hohen Qualitätsansprüchen zu genügen. «Es muss auch in einem Notfall jederzeit verfügbar sein.» Gleichzeitig mit dem Ersatz der Pumpen werde deshalb die Steuerung der Anlage angepasst, um künftig eine Notstromeinspeisung zu ermöglichen und so die Betriebssicherheit der Anlage auch im Krisenfall zu garantieren. Zudem, so Walter Maurer weiter, sehe das Projekt den Tagbetrieb mit erneuerbarer Energie vor. «Hierfür wird beim Pumpwerk Hangbüel eine Freifeld-Photovoltaikanlage errichtet.» Von den insgesamt 72 Quadratmetern Solarpanel-Fläche erhofft sich die Gemeinde eine jährliche Energieleistung von rund 16 000 Kilowattstunden. Die 39 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger erteilten dem Investitionsprojekt mit veranschlagten Kosten von 150 000 Franken einstimmig grünes Licht.

Zufrieden trotz Minus

Gleiches traf auf die Jahresrechnung sowie die Investitionsrechnung 2018 zu. Erstere schliesst bei einem Gesamtertrag von rund 4,81 Millionen Franken mit einem Aufwand­überschuss von 55 500 Franken, letztere mit Nettoinvestitionen von 443 000 Franken. Finanzchefin Beatrice Schmid zeigte sich trotz des Verlustes zufrieden mit dem Resultat. Weil die Jahresrechnung gegenüber dem Voranschlag um 133 500 Franken besser abschloss, war es der Gemeinde Heitenried möglich, freie Abschreibungen in der Höhe von 201 500 Franken zu tätigen. Positiv auf das Ergebnis wirkten sich dabei vor allem die gegenüber dem Voranschlag erzielten Steuermehreinnahmen von 126 500 Franken aus. Die Mehreinnahmen seien insbesondere auf höhere Handänderungssteuern und Kapitalabfindungen zurückzuführen, erklärte Beatrice Schmid: «Die Einkommens- und Vermögenssteuern des Rechnungsjahres fielen hingegen um 15 000 Franken tiefer aus als budgetiert.»

Ja zum Feuerwehrreglement

Diskussionslos genehmigte die Versammlung zudem ein neues Feuerwehrreglement. Dieses ist nötig geworden, weil sich Heitenried mit sieben anderen Sensler Gemeinden zur Feuerwehr Sense-Nord zusammenschliesst. Für die Einwohner beträgt die Feuerwehrersatzabgabe neu vier Prozent der Kantonssteuern, die auf dem Einkommen erhoben werden. Im Minimum werden so 50 Franken und im Maximum 300 Franken in Rechnung gestellt.

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