Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Grünliberale stellen definitiv keinen Staatsrat

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

 

Die Mitglieder der Grünliberalen Partei Freiburg wollen bei der Staatsratswahl vom 4. März nicht mitmischen. Sie folgten am Donnerstagabend der Position ihres Vorstandes, keinen eigenen Kandidaten um die Nachfolge von Staatsrätin Marie Garnier (Grüne) ins Rennen zu schicken. «Aus strategischen Gründen», wie Parteipräsidentin Irene Bernhard vor den Mitgliedern noch einmal betonte. «Wollen wir mit einer weiteren Kandidatur die grossen Parteien wirklich stärken», fragte sie rhetorisch.

Welche Partei die GLP im Wahlkampf allerdings unterstützen will, ist noch offen. Die rund 20 Anwesenden sprachen sich dafür aus, die Kandidierenden der anderen Parteien am 8. Februar zu einem Hearing einzuladen. «Es geht darum, die Person zu unterstützen, die unsere Partei am besten vertritt», sagte Bernhard.

Nein zu «No Billag»

Im Weiteren fasste die GLP Freiburg mehrere Abstimmungsparolen. So ist sie einstimmig gegen die No-Billag-Initiative. Die Argumente von Matthieu Dinet, Präsident der SVP Saane und Mitglied des No-Billag-Komitees, konnte die Anwesenden nicht überzeugen. Er warb für die Wahlfreiheit der Konsumenten, kritisierte die hohen Ausgaben der SRG und zeigte sich überzeugt, dass Radio- und Fernsehstationen mit Werbung, Paywalls und einer gezielten Unterstützung der Kantone finanzierbar wären. GLP-Mitglied Tobias Rohrbach machte geltend, dass «No Billag» alles abschaffen will, was einen Service public möglich macht. «Sie verunmöglicht jede Diskussion darüber.»

Die GLP sagte im Weiteren Nein zur Vollgeldinitiative, die der Nationalbank ein Monopol für die Ausgabe von Buchgeld übertragen will. Ebenfalls Nein sagten sie zur Initiative zum Schutz der Privatsphäre, die das Bankgeheimnis in die Verfassung schreiben will.

rsa

 

Meistgelesen