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Gruppe heisst Flüchtlinge willkommen

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«Gemäss Bundesverfassung ist es die Pflicht jedes Einzelnen, die Würde des Menschen zu achten und zu schützen», sagt Gabriela Waeber Blanchard, Mitbegründerin der Gruppe «Flüchtlinge willkommen im Sensebezirk». Die Grundidee des neuen Sensler Zusammenschlusses ist es, ein Zeichen der Solidarität zu setzen und die Willkommenskultur gegenüber den Flüchtlingen zu pflegen, wie die Gruppe gestern mitteilte. «Die Menschen sind auf ihrer Flucht bei uns angekommen, und niemand weiss, ob und wie lange sie hier bleiben. Für die Zeit, die sie im Sensebezirk verbringen, verdienen sie es, mit der nötigen Würde und Gastfreundschaft behandelt zu werden», sagt Gabriela Waeber Blanchard.

Bezugspunkt der Gruppe bildet das vom Bund geplante Ausreisezentrum in Giffers. Der Verkauf des Instituts Guglera und die dort geplante Eröffnung eines Bundesasylzentrums blieben in der Bevölkerung nicht unkommentiert. Einige der Voten von Gegnern des Ausreisezentrums sorgten schweizweit für Schlagzeilen. Die negative Stimmung gegenüber den Flüchtlingen hat aber auch betroffen gemacht. «Auch im Sensebezirk fühlten sich viele Menschen betroffen und äusserten den Wunsch, etwas für die Flüchtlinge zu unternehmen», sagt die Taferserin.

 Mit Anliegen nicht alleine

Angefangen habe alles mit Mundpropaganda auf dem Markt in Freiburg, erzählt sie. Nach zahlreichen Begegnungen und Gesprächen ergriff Gabriela Waeber Blanchard gemeinsam mit Jann Krättli aus Rechthalten die Initiative und lud zu einem ersten Treffen in ihr Wohnzimmer ein. Dort fanden sich schliesslich über dreissig Personen ein–bis heute sind es rund 75 Personen, die sich für die Gruppe engagieren. Dies habe gezeigt, dass der Wille da sei, etwas für die Flüchtlinge zu unternehmen. «Wir haben dadurch gesehen, dass es noch andere gibt, die etwas machen möchten, und wir standen nicht mehr alleine da», sagt Gabriela Waeber Blanchard.

Vernetzt und koordiniert

Wie «Flüchtlinge willkommen im Sensebezirk» konkret helfen möchte, weiss die Gruppe noch nicht. Gabriela Waeber Blanchard betont, dass man noch ganz am Anfang stehe. Im Moment gehe es darum, Kontakte zu knüpfen und Öffentlichkeit zu schaffen. Um effektiv Hilfe zu leisten, brauche es Koordination, aus diesem Grund möchte sich die Gruppe möglichst rasch mit Behörden und anderen Hilfsgruppen in Verbindung setzen. Man sei in Kontakt mit Pfarreien, Bund und Kanton. «Eine vorschnelle und kopflose Vorgehensweise soll auf diese Weise vermieden werden», erklärt Gabriela Waeber Blanchard.

 In einem ersten Schritt möchte sich die Gruppe nun klar gegen aussen zu erkennen geben. «Wir möchten eine andere Seite des Sensebezirks zeigen. Eine Seite, die nicht von Angst geleitet ist.» Es sei dabei wichtig, Ängste und Fremdenfeindlichkeit abzubauen.

«Das heisst aber nicht, dass die Freiwilligen aus dem Sensebezirk die Situation schönreden», hält Gabriela Waeber Blanchard fest. Die Gruppe sei sich bewusst, dass manche Ängste berechtigt seien und Verbesserungspotenzial vorhanden wäre. 

 Weitere Infos: www.fluechtlinge-sensebezirk.ch

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