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Gruppe mit wenig Zulauf

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Die Aktionsgruppe Planung und Entwicklung Kerzers hat an ihrem Informationsabend vom Dienstag zur kantonalen Studie betreffend Umfahrungsstrassen Stellung genommen und die finanzielle Situation der Gemeinde analysiert. 17 Personen nahmen an dem Anlass teil. Grossrat Ueli Johner (SVP) war neben zwei Pressevertretern der einzige Anwesende, der nicht bei der Aktionsgruppe dabei ist.

Fredi Schwab von der Aktionsgruppe zeigte anhand von Grafiken auf, was die Gruppierung von der Studie hält, die der Kanton 2013 zum Thema Umfahrungsstrassen veröffentlichte. Darin werden die Projekte anhand verschiedener Kriterien priorisiert. Salvenach landete auf den vorderen Rängen, für Kerzers hingegen ist eine Umfahrungsstrasse laut der Studie die falsche Lösung. Dies hatte bereits 2013 einen Sturm der Empörung ausgelöst.

Schwab verglich in seiner Präsentation die Projekte in Salvenach/Burg mit Kerzers. Er kam zum Schluss, dass es völlig unverständlich sei, wie man zu solchen Studienergebnissen kommen könne. So sei zum Beispiel nicht klar, wieso eine Umfahrung zu einer verschlechterten Wettbewerbsfähigkeit im ÖV führen solle.

 Zur finanziellen Situation in Kerzers sagte Fredi Schwab, dass die Gemeinde zu stark wachse, die Infrastruktur hinterherhinke und dass die Steuereinnahmen im Vergleich zu den Kosten nicht in gleicher Höhe anstiegen. Schwab sprach von der Schuldenfalle und schlug als Lösung die Einrichtung eines Infrastrukturfonds vor. Dabei sollen die Eigentümer von Neubauten einen einmaligen Betrag einzahlen. Niemand der Anwesenden nahm dazu Stellung. Schwab beklagte die geringe Möglichkeit, den Gemeinderat bei seinen Entscheidungen zu beeinflussen. Dazu nahm Grossrat Ueli Johner Stellung: «Es liegt allen offen, sich auf eine Liste setzen zu lassen für die nächsten Wahlen.» Bis 2016 gebe es womöglich eine neue Studie zu den Umfahrungsprojekten im Kanton, sagte Johner. «Ich bin an vorderster Front dabei beim Unterschriftensammeln für eine Umfahrung Kerzers.» emu

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