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Guillod vor dem Titelgewinn

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«Voll auf Sieg fahren», war die einhellige Meinung der Protagonisten der MX2-Kategorie nach dem vorletzten Meisterschaftsrennen in Linden. Tatsächlich kommen drei Wochen vor dem Finale in Malters LU noch vier Fahrer für den Gewinn des Schweizer-Meister-Titels in Frage. In Linden, der Heimat von Töff-Star Tom Lüthi, musste ausgerechnet der Lokalmatador und Topfavorit Loris Freidig (Sumiswald) Federn lassen und sich mit einem enttäuschenden 5. Tagesrang zufriedengeben. Der Emmentaler war zwar im Zeittraining bereits stark und auch in den Rennen kämpferisch unterwegs, doch zwei verpatzte Starts liessen seinen Rückstand auf den Führenden der Meisterschaft, Bryan Boulard aus Belgien, weiter anwachsen. Der Belgier verpasste als Vierter zwar auch das angepeilte Podest, doch mit 16 Punkten Vorsprung (pro Laufsieg gibt es 25 Punkte) hat er sich nun ein schönes Polster erarbeitet.

Tagessieg für Betschart

Boden gutmachen konnten hingegen Franco Betschart (Wetzikon) und Robin Scheiben (Bürglen), die sich in Linden die Laufsiege teilten. Mit dem Laufsieg im zweiten Umgang und dem 2. Platz im ersten Lauf sicherte sich Betschart den Tagessieg und meldete sich im Kampf um den Meistertitel zurück. Der Zürcher Oberländer liegt nun 17 Punkte hinter Gesamtleader Boulard und nur je einen Zähler hinter den punktgleichen Freidig und Scheiben zurück. Um jetzt noch möglichst viele Punkte gutzumachen, haben die jungen Wilden der MX2-Kategorie keine andere Wahl, als auf Sieg zu fahren. «Das Ziel war bereits in Linden, beide Laufsiege zu holen und mich damit vor meinen Konkurrenten zu platzieren», gab Scheiben an der Siegerehrung zu Protokoll. «Leider ist es für mich nicht ganz aufgegangen.» Nach dem Sieg im ersten Umgang erreichte Scheiben im zweiten Lauf nur den 6. Rang.

Guillod demontiert Gegner

In der Inter-Open-Kategorie dominierte der Freiburger Valentin Guillod (Môtier-Vully) die Konkurrenz nach Belieben. Sein Tagessieg mit dem Punktemaximum stand nie infrage. «Ich versuchte das ganze Rennen über zu pushen, um einen möglichst grossen Abstand zu den Konkurrenten zu erreichen. Das ist mir gelungen. Die Rennen der Schweizer Meisterschaft sind für mich ein Training im Hinblick auf das MX of Nations (Nationenweltmeisterschaft, Red.) von Ende September», erklärte ein glücklicher Guillod. Sein Formaufbau stimme.

War der Sieg des Freiburgers noch absehbar, so konnte man die Leistung seines ärgsten Konkurrenten im Feld, Cyrill Scheiwiller (Obfelden), nicht voraussehen. Nach einem enttäuschenden Renntag und dem 8. Rang im Tagesklassement liegt er nun bereits 27 Punkte hinter Tabellenleader Guillod zurück.

Keinen Nutzen aus Scheiwillers Baisse konnte Alain Schafer ziehen. Der Stadtfreiburger verpasste es als Vierzehnter und Achter, den Rückstand auf Scheiwiller zu verringern. Stattdessen muss er nun in Malters versuchen, seinen dritten Tabellenrang im Gesamtklassement von William Kehrli (Aubonne) zurückzuerobern.

Ein Exploit gelang hingegen dem Alterswiler Marc Wenger, der erstmals in die Top Ten vordringen konnte und im Tagesklassement den 11. Rang belegte, einen Platz vor dem gestandenen Routinier Alain Schafer. mw

«Die Rennen der Schweizer Meisterschaft sind für mich ein Training im Hinblick auf das MX of Nations.»

Valentin Guillod

Gesamtleader MX Open

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