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Gurmelser bezahlen weniger Steuern

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Erste Gemeindeversammlung von Gurmels und Kleingurmels

Die Gemeinde Gurmels hat einige finanziell ruhige Jahre hinter sich. Seit 1995 hat der Totalgewinn ohne kleinere Investitionen und freie Abschreibungen jeweils mehr als 500 000 Franken betragen. Trotz zwei Millionen Franken für den Neubau des Primarschulhauses wurde auch das Jahr 1999 mit Gewinn abgeschlossen. Die Pro-Kopf-Verschuldung beträgt in Gurmels rund 1900 Franken.

Die Gemeinde Kleingurmels hatte Ende 1999, bevor sie mit Gurmels fusionierte, eine Schuld von 340 Franken pro Einwohner. Die gemeinsame Pro-Kopf-Verschuldung nimmt dadurch nach der Fusion um über 100 Franken ab. Die Gemeinderäte von Gurmels und Kleingurmels haben einen neuen Finanzplan für die Jahre 2000 bis 2004 ausgearbeitet. «Trotz bevorstehenden Grossinvestitionen wie der Sanierung der Kantonalstrasse und dem Bau einer Mehrzweckhalle der OS Region Gurmels bleibt die Verschuldung im vertretbaren Rahmen», weiss Ammann Alfons Blanc. «Wir haben deshalb eine Steuersenkung veranlasst.»
Finanzchef Daniel Riedo rechnete vor, wie sich die Gemeindefinanzen während der nächsten Jahre entwickeln dürften. Gleiche Steuern, eine Senkung um fünf Rappen sowie eine Senkung um zehn Rappen pro Staatsfranken waren die Varianten. Die 75-köpfige Versammlung sprach sich einstimmig für den Vorschlag des Gemeinderates aus. Die Einkommens- und Vermögens-Steuern von natürlichen Personen sowie die Gewinn- und Kapital-Steuern von juristischen Personen werden um je fünf Rappen gesenkt.

Primarschüler eröffnen Versammlung

Die denkwürdige erste Gurmelser Gemeindeversammlung, bei der auch Kleingurmelser mitwählen konnten, war anders als sonst. Die Kinder und das Lehrpersonal der Primarschule Gurmels eröffneten die Versammlung singend, zum Dank fürs neue Schulhaus. Viele Eltern waren gekommen, um neben den politischen Sachgeschäften die Darbietung ihrer Sprösslinge mitzuerleben. So würden sich vielleicht wieder Mütter und Väter für die kommunale Politik begeistern lassen. Ab der neuen Legislaturperiode nächsten Frühling braucht es wieder sieben Personen für den Gurmelser Gemeinderat. So entschied die Versammlung einstimmig. Durch die Fusion war der Rat mit den zwei Kleingurmelser Vertretern Hans-Ueli Jüni und Marius Gran von sieben auf neun Mitglieder aufgestockt worden.

Über die Rechnungen von 1999 mussten die Bürger der beiden Gemeinden noch allein abstimmen. Gurmels erwirtschaftete bei Einnahmen von über 4,1 Millionen Franken einen Gewinn von 40 000 Franken. Ein Gewinn von 21 000 Franken war vorgesehen. Dazu konnten zusätzliche freie Abschreibungen von 430000 Franken getätigt werden. Die Investitionsrechnung schloss mit einem Ausgabenüberschuss von 1,7 Millionen Franken. Budgetiert waren knapp 1,6 Millionen.
Kleingurmels konnte bei Einnahmen von 390 000 Franken einen Gewinn von 14 000 Franken ausweisen. Gegenüber dem kleinen budgetierten Verlust kam die Rechnung um 18 000 Franken besser heraus. Insgesamt 96000 Franken betrug der Überschuss an Investitionen im Jahr 1999.
Durch die Fusion mussten auch die Voranschläge der beiden Gemeinden, die im Dezember separat darüber befunden hatten, angepasst werden. Alle finanziellen Konsequenzen der Fusion waren in dieses kumulierte Budget miteinbezogen. Das gemeinsame Gurmels rechnet bei einem Umsatz von 4,3 Millionen Franken mit einem Ausgabenüberschuss von 15000 Franken.
Aus dem ehemaligen Gemeinderat von Kleingurmels wurden Marianne Schmutz und Hugo Schafer verabschiedet. Ruth Bertschy war bereits im Herbst 99 wegen Wegzugs aus dem Gemeinderat ausgeschieden. Auch die Gemeindesekretärin und -kassierin Bernadette Wohlhauser bekam einen Blumenstrauss.

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