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Gustav als Texter und als Brieffreund

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Wenn einer seit bald zwanzig Jahren in der ganzen Schweiz Konzerte gibt, auf kleinen und auf grossen Bühnen, in Musikclubs und an Festivals, an Diplomfeiern und auf Geburtstagspartys, dann hat er so einiges zu erzählen. Das gilt auch für den Freiburger Musiker Gustav. «Es ist unglaublich, was ich schon alles erlebt habe», sagt er und denkt dabei an Konzerte auf Heubühnen, an Auftritte in Schulen oder an Begegnungen mit Leuten, die nie zuvor ein Konzert besucht hatten. Um solche Geschichten mit dem Publikum zu teilen, hat er daraus ein Soloprogramm mit dem Titel «Hinter dem Thujahaag» gemacht: eine szenische Lesung mit Musik, mit der er morgen Abend in Bern Premiere feiert.

Die Ursprünge liegen allerdings weiter zurück: Vor gut einem Jahr ist Gustav mit einem ähnlichen Programm aus Texten und Liedern im Bad Bonn in Düdingen aufgetreten. «Mit der Band war ich damals nicht bereit für ein Konzert, und so überlegte ich mir, was ich allein auf die Bühne bringen könnte.» Über die Jahre hätten sich zahlreiche Texte angesammelt, von Zeitungskolumnen bis zu Erst-August-Reden. So entstand die Idee einer szenischen Lesung, in der Gustavs vielfältige Talente zum Einsatz kommen: als Musiker, als Texter, als Unterhalter und als Improvisator.

 Nähe zum Publikum

Wer einen Soloauftritt von Gustav besucht, erhält ausserdem die Gelegenheit, ein Stück Gustav mit nach Hause zu nehmen. Mit dem neuen Programm lanciert der 39-Jährige nämlich auch einen «Briefwechsel» mit seinen Fans. Basis ist ein kleiner Ringordner mit Texten, Liedern, Bildern, Rezepten und allerlei Spielereien, der bei Auftritten und auf Gustavs Homepage zum Verkauf steht. Darin befindet sich auch eine Postkarte. Wer diese an Gustav zurückschickt, erhält während eines Jahres regelmässig Post von ihm, mit neuen Seiten für den Ordner.

«Die Idee entstand aus dem Gedanken, dass es schön wäre, wieder einmal etwas anderes als Rechnungen und Reklame im Briefkasten zu finden», so Gustav. Für ihn entstehe so eine ganz neue Nähe zum Publikum. «Ausserdem kann ich kreativ sein und vieles ausprobieren.»

 Theater, Tanzperformance, Schulprojekte und jetzt szenische Lesungen: Gustav hat in den letzten Jahren tatsächlich vieles ausprobiert. Hat er etwa genug von der Musik und der grossen Bühne? Ganz und gar nicht, versichert er: Die Musik sei immer noch seine Hauptaufgabe, und für das kommende Jahr seien ein neues Album und eine Tournee in Planung. Zudem trete er regelmässig im Trio und im Quartett auf (siehe Kasten). Das Soloprogramm sei eine Ergänzung, um auch in der Kleinkunstszene etwas anbieten zu können. Das mache ihm Spass, habe aber auch finanzielle Gründe: «Der Verkauf von CDs bringt heute kaum noch etwas ein; Live-Auftritte werden darum immer wichtiger.»

Einladung nach Indonesien

 Manchmal führen diese Auftritte den Musiker auch weit über die Landesgrenzen hinaus: Nachdem er 2012 für Präsenz Schweiz an der Weltausstellung in Südkorea aufgetreten ist, geht es demnächst mit der Trioformation nach Indonesien und auf die Philippinen: Vom 16. bis zum 22. März spielt die Gruppe auf Einladung des Schweizer Botschafters in Indonesien im Rahmen der «Semaine de la langue française et de la francophonie». Es seien mehrere Konzerte in Jakarta und Manila geplant, so Gustav. «Solche Erfahrungen und Erlebnisse sind für einen Musiker unbezahlbar.» Und guten Erzählstoff für die Bühne liefern sie auch.

Premieremit «Hinter dem Thujahaag»: Mi., 4. März, 20 Uhr im La Cappella, Allmendstrasse 24, Bern. Weitere Spieldaten: www.gustav.ch.

Konzerte: Im Quartett in der Region

O bwohl Gustav neuerdings auch als Texter und Autor auftritt, ist er nach wie vor regelmässig als Musiker unterwegs. Läuft keine Tournee mit der ganzen Band, tritt er vor allem im Trio und im Quartett auf. «Diese Formationen sind flexibler und funktionieren auch auf kleinen Bühnen», so Gustav.

Die nächste Gelegenheit, Gustav im Quartett in der Region zu hören, bietet sich am 13. März in Tafers: Dann spielt Gustav zusammen mit Nicolas Bamberger, Alexander Balajew und Gabriel Stampfli beim Kulturverein «Wier Seisler». Die Gruppe bietet einen multiinstrumentalen, dreisprachigen Liederabend. Am 28. März präsentiert die gleiche Formation in Courtepin ein Chanson-Programm. cs

Aula der OS, Tafers: Fr., 13. März, 20.15 Uhr. Saal Festisport, Courtepin: Sa., 28. März, 20.30 Uhr.

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