Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Gustav in vielen Facetten

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Gustavs fünfte CD «Les Jardins de mon coeur» enthält 13 Songs, davon sieben in Mundart und sechs auf Französisch. Aufgenommen wurde sie im Relief-Studio in Belfaux, produziert von Patent-Ochsner-Schlagzeuger Andi Hug. Den Auftakt macht «Anker», eine enthusiastische Liebeserklärung mit einer Hammermelodie und einem unendlichen Refrain. Gustav war mit der Aufnahme lange unzufrieden und bastelte lange am Gesang, um das Feuer richtig zu entfachen. Der Song wird als zweite Single ausgekoppelt und hat das Zeug zum Hit.«La fille dans ma baignoire» hätte man mit seinen Mariachi-Bläsern auch ohne Interpretenangabe richtig zugeordnet. 100 Prozent Gustav, dramatisch aufgebaut, mit einer wunderbaren Geige, welche die Bläser doppelt. «Di Wäg» ist die erste Single des Albums und hat es bis auf Rang 57 der Schweizer Hitparade geschafft. Melodie und Instrumentierung erinnern sehr an Rään. Das Lied gibt es in zwei Versionen, wobei die französische zuerst war.Nun hat auch Gustav seine Pianoballade: «Magnolie im Mai» – das perfekte Lieblingslied für alle Verliebten. Banjogetriebenen Dixie- Jazz (inklusive Kürzestsoli von Bass und Schlagzeug) und einen überleidenschaftlichen Liebhaber bietet «Pardon madame». Einer der Höhepunkte (auch bezüglich Zweideutigkeiten) der Platte ist «Oh, Magdalena». Gustav baut den Spannungsbogen langsam auf, bis zum erlösenden Klimax interruptus. «Chez toi» dagegen bleibt betörend unaufgeregt, ein eher leichter Song zum Mitsummen.Mit «Sackerblö» zeigt Gustav einmal mehr, was ihn so unnachahmlich macht. Ganz grosses Cabaret für alle, die Senslerdeutsch verstehen. «Cabriolet» rockt dagegen wieder so gerade aus, dass sich eine Fahrt auf der Autobahn aufdrängt. Mit «Etrange» folgt eine schwermütige Ballade, abgelöst vom zartbitteren Liebeskummer im «Jardin du Beauregard».Nach der französischen Version von «Mon chemin» kommt der Abschluss mit «J’ai pondu un oeuf», einem witzigen Nonsense-Lied. Der Einfluss des Patent-Ochsner-Umfeldes hat offensichtlich seine Spuren hinterlassen, und das ist nicht negativ gemeint. So viele Facetten seines Könnens hat Gustav bisher auf kaum einem seiner Alben gezeigt – und die Umstellung auf die Sensler Mundart ist ihm absolut gelungen. us

Mehr zum Thema