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Gustav will die Schweiz zum Erfolg singen

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In drei Wochen beginnt die Fussball-Europameisterschaft in Frankreich, und bis dahin gilt es für den Schweizerischen Fussballverband und das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), die Schweizer Fans so richtig in Stimmung zu bringen. Was eignet sich da besser als ein packender, eingängiger Song–so wie Baschis «Bring en hei», das offizielle Lied der Schweiz bei der EM 2008. Ob sich der Freiburger Musiker Gustav nun unbedingt mit dem Basler Music-Star-Gewinner von 2004 vergleichen lassen möchte, sei dahingestellt. Tatsache aber ist: Der offizielle Song der Schweiz für die Euro 2016 kommt aus Freiburg und stammt aus Gustavs Feder.

«Tous ensemble» heisst das Lied, das die Schweizer Fussballer zu sportlichen Höhenflügen und die Fans zu Begeisterungsstürmen bringen soll. Gestern Morgen lüftete Radio SRF das Geheimnis: Um kurz nach sechs Uhr in der Früh war der Song erstmals auf SRF 1 und SRF 3 zu hören; etwas später spielte Gustav ihn dann live im Studio.

Gemeinsam stark

Es sei ein Anfeuerungssong, der Emotionen und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit vermittle, so Gustav gegenüber den FN. Schon die Refrainzeile «Allez, tous ensemble» bringe das auf den Punkt. «Das war die Ausgangsidee», sagt der Musiker, der dabei keinen Geringeren als Friedrich Schiller im Hinterkopf hatte. «Verbunden werden auch die Schwachen mächtig»–diese Zeile aus Schillers «Wilhelm Tell» inspirierte Gustav zu der Strophe über die Schwachen, die gemeinsam stark sind.

Und wie wird die kleine Fussballnation Schweiz seiner Meinung nach an der Euro abschneiden? «Ich hoffe, dass wir wenigstens die Gruppenphase überstehen», sagt Gustav–und räumt sogleich ein, dass er eigentlich kein grosser Fussballkenner sei. «Ich verfolge nur die Spiele der Nationalmannschaft und der Champions League.» Immerhin: In jungen Jahren war er Fussballjunior beim FC St. Antoni–und brachte es sogar einmal zum Torschützenkönig: «Ich war der Einzige, der einen Corner reindrehen konnte.»

 Seine grössten Erfolge feiert Gustav aber längst als Musiker. Dass er jetzt mit dem EM-Song noch einen draufsetzen kann, ist einem Zusammenspiel von glücklichen Umständen zu verdanken. «Seit dem Sieg bei ‹Kampf der Chöre› habe ich einen guten Draht zum SRF», sagt er. Im vergangenen Dezember hätten ihn die Verantwortlichen von SRF kontaktiert und ihm gesagt, sie seien auf der Suche nach einem Song für die Euro. «Es waren aber auch noch andere Musiker im Rennen», so Gustav. Der Vorteil des Freiburgers: Er arbeitete damals bereits an seinem neuen Album, das im Juni erscheinen wird. Die Songs dafür sollten mit verschiedenen Orten zu tun haben, die ihn inspirierten–wie zum Beispiel ein Sportstadion. Die Idee für einen Stadionsong war also bereits da. «Es ist ein mächtiger, ein grosser Popsong, wie ich noch nie einen gemacht habe», so der 41-Jährige. Er schickte den Verantwortlichen von SRF eine Demoversion zu–und diese griffen zu.

Einen Text gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Dieser entstand gezielt für die Euro, auch wenn es nicht explizit um Fussball geht. Dass der Text zweisprachig sein sollte, mit senslerdeutschen Strophen und französischem Refrain, lag für Gustav auf der Hand: Schliesslich gehe es um Zusammengehörigkeit. Vom Song gibt es auch eine rein französische Version.

Nicht zu viel erwarten

Und was bedeutet es für einen Schweizer Musiker, den offiziellen EM-Song schreiben zu dürfen? Es sei eine Ehre, aber er wolle nicht zu viel erwarten, so Gustav. Baschi erreichte mit «Bring en hei» Doppelplatin-Status, während andere Songs zu sportlichen Grossanlässen rasch wieder von der Bildfläche verschwanden. Für ihn sei es vor allem ein perfekter Moment im Hinblick auf die Veröffentlichung seines neuen Albums am 24. Juni, sagt Gustav.

Und er glaubt an seinen Song: «Er löst etwas aus, auch wenn man kein Fussballfan ist.» Darum freut sich der Musiker jetzt besonders auf die EM: «Wenn mein Song erklingt und die Leute Lust haben mitzusingen, habe ich erreicht, was ich wollte.»

«Der Song löst etwas aus, auch wenn man kein Fussballfan ist.»

Gustav

Musiker

«Ich war der Einzige, der einen Corner reindrehen konnte.»

Gustav

Junioren-Torschützenkönig

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