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Gustavs Déjà-vu im Regen

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Autor: karin aebischer

1500 Besucherinnen und Besucher begaben sich am Donnerstagabend auf das Festival-Gelände im Gwatt in Schmitten. So viele wie noch nie zur Eröffnung des Schmittner Openairs. Den Wetterprognosen entsprechend waren viele mit Pellerinen, Wanderschuhen, Gummistiefeln und Regenschirmen ausgerüstet. Der Himmel hielt noch dicht, als der Sänger Hervé mit seiner Band das Openair auf der Zeltbühne eröffnete. Die Sensler-Formation rockte mal leise, mal laut, wurde nach jedem Stück mit einem gehörigen Applaus belohnt und vermochte das Publikum in die richtige Festival-Stimmung zu versetzen.

Den Regen ignorieren

Um Punkt 20.30 Uhr betraten Gustav und die Black Poets die Hauptbühne. Genau zu diesem Zeitpunkt setzte der Regen ein. «Ich habe ein Déjà-vu», sagte Gustav. Er sprach damit seinen Auftritt am Schmittner Openair im Jahr 2007 an, als Windböen die Blätter mit den Texten seiner neuen Songs wegpusteten und sich ein Wolkenbruch über das Publikum ergoss.

Ganz so schlimm war es am Donnerstag dann doch nicht. Trotz Regen hüpfte, schunkelte und sang das Publikum von Beginn weg mit, als Gustav Hits wie «Häppörischnitta», «Lundi matin» oder «Merci pour les cacahuètes» zum Besten gab. In bunte Pellerinen gepackt, versuchten die Festival-Besucher den Regen zu ignorieren. Sie wollten ihren Lokalmatador feiern: von der Grossmutter bis zum jüngsten Fan. Genau in der Hälfte des Konzerts, bevor Gustav «Di Wäg» anstimmte, hatte Petrus Erbarmen und stellte das Wasser ab. Die Menge jubelte.Gustav präsentierte dem Schmittner Publikum auch seinen neuen senslerdeutschen Song «Ritter», der in zwei Wochen erscheint.

Arbeit statt Pause

Mit seinen Black Poets hat er diesen Sommer noch viel vor. Eigentlich wollte er ein Jahr pausieren, doch nun reist der Kampf-der-Chöre-Gewinner von Festival zu Festival und produziert parallel dazu ein neues Album, das im Spätsommer 2011 erscheinen soll. Gustav bedankte sich beim Publikum für die Unterstützung während der TV-Show. «Ohne Euch wäre das alles nicht möglich gewesen.» Und verabschiedete sich mit «Hau ab» und «Gegen Süden» vom begeisterten Publikum.

Die Sensler Rapper Eggippa Fifauter – Stammgäste am Schmittner Openair – vermochten mit ihren Jacuzzi Rose Allstars die gute Stimmung von der Haupt- zur Zeltbühne zu transferieren. Die Ambiance signalisierte, dass der Sensler-Abend trotz Regen ein Erfolg war und am besten noch lange nicht enden sollte.

1500 Leute wollten Gustav hören. Obwohl es während der ersten Konzerthälfte regnete, war die Stimmung ausgelassen.Bild Aldo Ellena

Programm: Heute Canned Heat und morgen Brunch mit Konzert

Die fünfte Ausgabe des Schmittner Openairs geht nach härteren Tönen vom Freitagabend heute Samstagnachmittag ab 12.30 Uhr mit den Siegern des Bandcontests weiter. Um 20 Uhr werden die Woodstock-Legenden Canned Heat die Hauptbühne betreten. Danach bringt Paul Camilleri Bluesrock nach Schmitten. Auch Alvin Youngblood Hart’s Muscle Theory zelebriert den Bluesrock sowie Country und Rock.

Brunch und Kinderkonzert

Auch an der Jubiläumsausgabe darf der traditionelle Brunch am Sonntagmorgen ab neun Uhr nicht fehlen. Um elf Uhr tritt zudem der Kinderliedermacher Roland Zoss auf. ak

www.schmittneropenair.ch

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