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Gut für die Schweiz: Österreich besiegt die Ukraine

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Mit gefühlt fünf Jahren Verspätung schafft Österreich Historisches. Dank einem 1:0-Sieg gegen die Ukraine im abschliessenden Gruppenspiel steht das ÖFB-Team erstmals an einer EM-Endrunde in den Achtelfinals. Durch den Sieg kann sich auch die Schweiz bereits heute Abend für die Achtelfinals qualifizieren.

Österreich verdiente sich den zweiten Meilenstein an dieser EM mit einem engagierten Start. Am Sonntag vor einer Woche war das Team von Franco Foda zum ersten Sieg an einer EM gekommen, acht Tage später ist ihm auch die erstmalige Teilnahme an einer K.o.-Phase nicht mehr zu nehmen. Ein Tor von Christoph Baumgartner, der damit zum bislang jüngsten Torschützen dieser EM avancierte, reichte gegen die Ukraine zum Sieg. Als Belohnung winkt nun im Londoner Wembley das Duell mit Italien, dem Gruppensieger von Gruppe A.

Baumgartner war unbestritten der auffälligste Spieler der ersten halben Stunde. Schon vor jenem Corner, der für Österreich schliesslich Historisches bedeuten würde, stand der 21-Jährige oft im Fokus des österreichischen Offensivspiels. In der 21. Minute spedierte der Offensivspieler der TSG Hoffenheim dann einen Corner David Alabas mit der Schuhsohle aus fünf Metern ins Tor. Das Tor war zugleich die letzte positiv herausragende Aktion Baumgartners, der sich nach einer guten halben Stunde aufgrund einer Kopfverletzung auswechseln lassen musste, die er sich vier Minuten vor dem 1:0 zugezogen hatte.

Die Mannschaft von Andrej Schewtschenko hatte entgegen den Ankündigungen nicht mit absolutem Willen von Beginn an auf Sieg gespielt. Erst das 0:1 hauchte erstmalig etwas Offensivdrang in die ukrainischen Beine. Acht Minuten nach dem Rückstand kam Jarmolenko nach einem Abpraller dem Ausgleich am nächsten. Insgesamt erinnerte das ukrainische Spiel in der ersten Halbzeit aber wenig an das gewohnte Bild der Gelben mit offensiv ausgerichtetem Ballbesitz-Fussball.

Folgt die Schweiz heute Abend?

Dass Österreich, das an der EM 2016 als Geheimtipp gehandelt worden ist, damals aber sieg- und glanzlos scheiterte, die Gruppenphase mit fünf Jahren Verspätung erstmals übersteht, ist eine gute Neuigkeit für die Schweiz. Im Kampf um einen der vier Achtelfinal-Plätze für die besten Gruppendritten hat die Schweiz die Ukraine mit ihren lediglich drei Punkten so auf Distanz gehalten. Damit muss die Mannschaft von Vladimir Petkovic nur noch einen weiteren Gruppendritten aus den vier verbleibenden Gruppen hinter sich lassen. Gut möglich deshalb, dass sich die Schweiz bereits heute Abend definitiv für die Achtelfinals qualifiziert.

Niederlande mit Punktemaximum

Die Niederlande beendete die Vorrunde derweil ohne Punktverlust. Zum Abschluss gab es im bedeutungslosen Spiel in Amsterdam ein überzeugendes 3:0 gegen Nordmazedonien.

Frank de Boer nahm trotz der bereits gesicherten Achtelfinal-Qualifikation nur zwei Umstellungen in seiner Startformation vor. Der 51-jährige Nationalcoach wollte nicht riskieren, den Schwung zu verlieren nach den Siegen gegen die Ukraine und Österreich. Das Festhalten an seinen wichtigsten Spielern hat sich gelohnt: Captain Georginio Wijnaldum erzielte zwei Tore, der künftige Barça-Stürmer Memphis Depay schoss eines und bereitete jene von Wijnaldum vor.

Nicht nur die Niederländer, die mit viel Zug aufs gegnerische Tor spielten, überzeugten. Auch das mit null Punkten ausgeschiedene Nordmazedonien mit dem abtretenden Stürmerstar Goran Pandev (122. Länderspiel) und dem Flamatter Ezgjan Alioski hatte gute Aktionen. Es war aber noch vor dem 0:1 (24.) im Zentimeter-Pech mit einem Abseitstor und einem Pfostenschuss.

Die Niederlande bestreitet ihren Achtelfinal am kommenden Sonntag in Budapest gegen einen noch zu bestimmenden Gruppendritten.

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